Bei einer zweistündigen Verkehrskontrolle in Heidenheim an der Brenz hat die Polizei am Dienstag 23 Verkehrssünder ertappt. Zwischen 9.30 und 11.30 Uhr stoppten die Beamten mehrere Fahrzeuge wegen Verstößen gegen die Anschnall- und Handyverbote.
13 Autofahrer waren ohne angelegten Sicherheitsgurt unterwegs. In zehn weiteren Fällen erwischte die Polizei Fahrerinnen und Fahrer dabei, wie sie während der Fahrt ihr Mobiltelefon benutzten und sich dadurch ablenken ließen. Mit allen Betroffenen führte die Polizei belehrende Gespräche und stellte kostenpflichtige Verwarnungen aus oder zeigte sie an.
Besonders schwer wiegt der Fall eines 58-Jährigen, der gegen 11 Uhr in der Aalener Straße mit seinem Ford kontrolliert wurde. Der Mann war nicht nur betrunken am Steuer, sondern fuhr auch ohne gültigen Führerschein. Sein Auto musste er stehen lassen. Gegen ihn werden nun mehrere Anzeigen erstattet, zusätzlich wird die Führerscheinstelle über den Vorfall informiert.
Die Polizei weist darauf hin, dass das Anlegen von Gurten im Straßenverkehr Leben rettet. Ein Aufprall mit 50 km/h entspreche einem Sturz aus zehn Metern Höhe, der kaum zu überleben sei. Deshalb empfehlen die Beamten, den Gurt immer noch vor Fahrtantritt anzulegen.
Wer als Autofahrer ein Handy benutzt, muss mit einem Bußgeld von 100 Euro und einem Punkt im Zentralregister rechnen. Die Polizei appelliert dringend an alle Fahrerinnen und Fahrer, das Telefon liegen zu lassen, auch wenn es klingelt. Bereits bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h bedeute eine Sekunde Ablenkung 14 Meter Blindfahrt.