Körperverletzung und mehrere Verkehrsunfälle beschäftigen Polizei in Hanau und Umgebung

(Symbolbild)

Die Polizei im Bereich Hanau hat in den vergangenen Tagen mehrere Körperverletzungsdelikte und Verkehrsunfälle aufgeklärt. Den schwersten Vorfall stellte eine brutale Attacke am Busbahnhof in Hanau dar, bei der ein 25-Jähriger einen Passanten zusammenschlug und zu Boden trat.

Am Sonntagabend gegen 19 Uhr soll der Tatverdächtige im Bereich des Busbahnhofs „Am Freiheitsplatz“ wahllos Menschen angepöbelt und gegen Gegenstände getreten haben. Anschließend schlug und trat er unvermittelt auf einen 33-jährigen Mann aus dem Wetteraukreis ein. Das Opfer erlitt mehrere Platzwunden und musste zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Polizei nahm den 25-Jährigen noch am selben Abend fest, behandelte ihn erkennungsdienstlich und nahm ihm Blut ab.

In Neuberg kam es am späten Abend des 1. Mai zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 51-Jährigen und einer fünfköpfigen Gruppe. Die Gruppe hatte den Mann am Ortsrand von Ravolzhausen gegen 21.40 Uhr angesprochen, weil er mit seinem Auto einen Feldweg befahren haben soll. Der 51-Jährige holte daraufhin ein Gartenwerkzeug – eine Art Machete – hervor und drohte der Gruppe damit. Ein 36-Jähriger aus der Gruppe setzte im Gegenzug Pfefferspray gegen ihn ein. Die Polizei traf den 51-Jährigen kurz darauf an – er stand mit 1,64 Promille unter Alkoholeinfluss und wurde für eine Blutentnahme vorübergehend mit auf die Wache genommen. Gegen beide Männer wurden Strafverfahren eingeleitet.

Schwerer Verkehrsunfall mit Motorrad

Am Sonntagabend gegen 21 Uhr kollidierte in Hasselroth ein 26-jähriger Motorradfahrer mit einem VW Passat. Der Unfall ereignete sich im Bereich der Hanauer Landstraße und der Landesstraße 3269. Der Lenker des Kombis übersah mutmaßlich den Zweiradfahrer und stieß mit dessen Yamaha zusammen. Der Biker erlitt mehrere Frakturen und wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert. Mehr dazu

Ein weiterer schwerer Unfall ereignete sich am Montagmorgen kurz nach 6 Uhr auf der Autobahn 66 zwischen Bad Soden-Salmünster und Steinau. Ein 24-jähriger Toyota-Fahrer kam mit seinem schwarzen Corolla nach rechts von der Fahrbahn ab, durchbrach einen Zaun und kam auf einem geschotterten Behelfsweg zum Stehen. Der junge Mann verletzte sich leicht und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Der Schaden wird auf mehrere zehntausend Euro geschätzt, der Wagen war nicht mehr fahrbereit. Mehr dazu

Verkehrsunfallfluchten sorgen für Fahndungen

In Maintal sucht die Polizei nach einer Verkehrsunfallflucht vom Freitag, 24. April, gegen 15.05 Uhr. Eine Fahrerin eines grauen Skoda Fabia mit HU-Kennzeichen war auf der Hanauer Landstraße unterwegs, als in Höhe der Hausnummer 15 ein Fußgänger plötzlich die Straße überquerte. Der etwa 20 bis 30 Jahre alte Mann mit schwarzem Haar und dunklem Trainingsanzug wurde von dem Fahrzeug erfasst. Obwohl er auf Nachfrage der Fahrerin sagte, er sei unverletzt, setzte er trotz mehrmaliger Bitte seinen Weg in unbekannte Richtung fort. Durch den Aufprall seines Oberkörpers auf die Motorhaube entstand ein Sachschaden von schätzungsweise 3.500 Euro. Mehr dazu

In Nidderau flüchtete am Donnerstagnachmittag ein E-Scooter-Fahrer nach einer Kollision mit einem schwarzen Ford Focus. Der etwa jugendlich aussehende Fahrer von schmaler Statur mit schwarzen kurzen Haaren konnte im Kreuzungsbereich Spessartstraße/Eisenbahnstraße offenbar nicht rechtzeitig bremsen und kollidierte mit dem an der Haltelinie wartenden Wagen. Er verursachte einen Sachschaden von knapp 2.000 Euro und flüchtete anschließend mit seinem schwarz/orangenen Elektrokleinstfahrzeug in Richtung Bahnhof Nidderau Ostheim. Der Fahrer trug eine schwarze Hose und ein schwarzes Shirt. Mehr dazu

In Schlüchtern beschädigte ein Unbekannter am Sonntagmittag gegen 13.30 Uhr einen Toyota Auris mit GN-Kennzeichen auf dem Parkplatz einer Klinik in der Kurfürstenstraße. Die Besitzerin stellte anderthalb Stunden später einen „frischen“ Schaden an der hinteren Stoßstange fest. Mehr dazu

Präventionsarbeit bei E-Scooter-Sicherheit

Die Polizeihauptkommissarinnen Silke Rübmann und Julia Koch von der Polizeistation Langenselbold richteten am Sonntag auf dem Bruchköbler Frühlingsmarkt einen Informationsstand zum Thema E-Scooter ein. Zusammen mit dem örtlichen Jugendreferat und der Stadtpolizei informierten sie Jugendliche und Erwachsene über Regelungen und potenzielle Gefahren bei der Nutzung von Elektrokleinstfahrzeugen. Interessierte konnten an einem Quiz teilnehmen, bei dem Fragen wie das erforderliche Mindestalter zum Fahren mit einem E-Scooter beantwortet werden mussten. Am 13. Mai von 15 bis 17 Uhr richten die beiden Beamtinnen einen weiteren Infostand im Limespark in der Konrad-Adenauer-Straße 27-29 in Erlensee ein.

Messerattacken und Schusswaffen-Gebrauch

In der zurückliegenden Woche wurden von der Polizei weder Messerattacken noch der Einsatz von Schusswaffen gemeldet.

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