Mehrere Festnahmen an sächsisch-tschechischer Grenze – Georgier in JVA eingeliefert

(Symbolbild)

Bei Grenzkontrollen in Sachsen hat die Bundespolizei am Wochenende mehrere Personen wegen offener Haftbefehle und Einreiseverbote festgenommen. Der schwerste Fall ereignete sich am Freitag in Bärenstein, wo ein 50-jähriger Georgier in die JVA Zwickau eingeliefert wurde.

Am Freitag um 18:15 Uhr kontrollierten Polizistinnen und Polizisten der Bundespolizeiinspektion Chemnitz den georgischen Staatsangehörigen am Grenzübergang Bärenstein. Die Überprüfung ergab eine Ausschreibung der Staatsanwaltschaft Ulm wegen Diebstahls – eine Freiheitsstrafe von 140 Tagen war noch offen. Außerdem bestand für ihn ein Einreise- und Aufenthaltsverbot für Deutschland. Nach Beendigung der Haftstrafe ist eine Zurückschiebung in sein Heimatland vorgesehen.

Am Samstag um 11:30 Uhr wurde am Grenzübergang Reitzenhain ein weiterer Georgier kontrolliert. Bei dem 20-Jährigen bestand ein Einreise- und Aufenthaltsverbot für Italien. Er wurde nach Tschechien zurückgewiesen.

Ebenfalls in Reitzenhain vollstreckte die Bundespolizei gestern früh um 03:30 Uhr einen Haftbefehl gegen einen 43-jährigen Rumänen. Gegen ihn lag ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Görlitz wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis vor. Der Mann konnte die geforderte Geldstrafe von über 1000 Euro aufbringen und seine Reise fortsetzen.

Gegen 19:00 Uhr kontrollierten Beamte der Bundespolizeiinspektion Chemnitz einen 30-jährigen Tschechen. Bei ihm war ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Chemnitz wegen Vergehen nach dem Konsumcannabisgesetz offen. Auch er konnte die geforderte Summe von über 900 Euro aufbringen und weiterreisen.

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