Nach einem schweren Messerangriff am Montagnachmittag (18. Mai) am Berliner Platz in Rüsselsheim ist ein 20-jähriger Tatverdächtiger in Untersuchungshaft gekommen. Der junge Mann steht im Verdacht, seinen 41-jährigen Verwandten durch Messerstiche schwer verletzt zu haben.
Nur einen Tag nach der Tat stellte sich der 20-Jährige am Dienstagabend (19. Mai) freiwillig bei der Polizeistation Groß-Gerau und wurde anschließend vorläufig festgenommen. Am Mittwochmittag (20. Mai) führten ihn Polizisten dem Ermittlungsrichter vor.
Der Richter erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Darmstadt einen Untersuchungshaftbefehl wegen des Verdachts des versuchten Mordes und ordnete den Vollzug der Untersuchungshaft an. Noch am selben Tag wurde der 20-Jährige in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.
Die Ermittlungen zu den genauen Hintergründen der Auseinandersetzung zwischen den beiden Verwandten dauern noch an. Die Pressehoheit liegt bei der Staatsanwaltschaft in Darmstadt, die weitere Auskünfte erteilt.