Messerstecherei in Gelsenkirchen: 69-Jähriger wegen versuchten Totschlags in Haft

(Symbolbild)

In Gelsenkirchen-Heßler ist ein 30-jähriger Mann bei einer Messerstecherei lebensgefährlich verletzt worden. Ein 69-jähriger Tatverdächtiger sitzt inzwischen wegen versuchten Totschlags in Untersuchungshaft.

Am Dienstagabend, 19. Mai 2026, um 22.17 Uhr ging bei der Polizei Gelsenkirchen die Meldung ein, dass in der Straße Lerckenshof ein Mann um Hilfe rufen würde. Die alarmierten Polizisten fanden einen 30-jährigen Gelsenkirchener mit einer Stichverletzung im Oberkörper in einer Nebenstraße auf einer Wiese vor.

Der Rettungsdienst übernahm die medizinische Versorgung und brachte den lebensgefährlich verletzten Mann in ein Krankenhaus. Aufgrund erster Ermittlungen ergab sich der Tatverdacht gegen einen 69-jährigen Gelsenkirchener. Der Mann wurde durch Polizisten kurze Zeit nach der Tat widerstandslos in seiner Wohnung festgenommen.

Das Amtsgericht Essen erließ am 20. Juni 2026 auf Antrag der Staatsanwaltschaft Essen Haftbefehl gegen den 69-Jährigen wegen versuchten Totschlags in Verbindung mit gefährlicher Körperverletzung. Die Ermittlungen führt eine Mordkommission unter Leitung der Staatsanwaltschaft Essen durch.

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