Bei der Feier zum Hafengeburtstag ist am Donnerstag an den Landungsbrücken ein weiteres hybrides Polizeiboot der Hamburger Flotte getauft worden. Die mehrfache Paralympics-Siegerin Edina Müller gab dem Boot den Namen „Bürgermeister Nevermann“.
Das Funkstreifenboot steht bereits seit Ende 2025 der Wasserschutzpolizei zur Verfügung. Es ist das dritte Boot einer Modernisierungsoffensive der Flotte Hamburg nach der „Bürgermeister Weichmann“ und der „Bürgermeister Brauer“.
Wie die beiden anderen Polizeiboote wurde auch die „Bürgermeister Nevermann“ in der estnischen Werft Baltic Workboats gebaut und ist mit einem umweltfreundlichen Plug-in-Hybrid-Antrieb ausgestattet. Der leistungsstarke Elektromotor ermöglicht eine zweistündige rein batterieelektrische Fahrzeit.
„Mit der ‚Bürgermeister Nevermann‘ stellen wir der Wasserschutzpolizei im Hamburger Hafen nicht nur ein weiteres leistungsstarkes und gleichzeitig umweltfreundliches Polizeiboot zur Verfügung, sondern schließen auch die Modernisierung der Hamburger Strecken- und Küstenstreifenboote erfolgreich ab“, erklärte Karsten Schönewald, Geschäftsführer der Flotte Hamburg.
Die Flotte Hamburg setzt mit dem Einsatz des hybriden Polizeiboots ihre Umweltstrategie fort. Neben dem Einsatz emissionsarmer Kraftstoffe, Abgasnachbehandlungen bei Neubeschaffungen, Nachrüstungen und energieeffizientem Schiffsbetrieb sind neue Antriebskonzepte wie Hybridantriebe ein wichtiger Baustein.
Polizeipräsident Falk Schnabel betonte: „Die ‚Bürgermeister Nevermann‘ ist für unsere Polizistinnen und Polizisten eine echte Entlastung und Motivation. Modernste Technik, mehr Komfort und vielseitige Einsatzmöglichkeiten sorgen dafür, dass wir unsere Aufgaben auf der Elbe und darüber hinaus noch professioneller, effizienter und sicherer erfüllen können.“