Nordderby Werder Bremen gegen HSV: Polizei zieht trotz Pyrotechnik und Bränden positive Bilanz

(Symbolbild)

Nach dem ersten regulären Nordderby zwischen dem SV Werder Bremen und dem Hamburger SV in der Bundesliga seit längerer Zeit hat die Polizei Bremen eine positive Bilanz gezogen. Das Spiel fand am 18. April um 15:30 Uhr im Weserstadion statt.

Die Beamten hatten den Einsatz umfangreich vorbereitet und durch zusätzliche Polizeikräfte aus mehreren Bundesländern verstärkt. Ein entsprechendes Deeskalationskonzept wurde erfolgreich umgesetzt. Die Einsatzlage verlief insgesamt planmäßig.

Bereits im Vorfeld und während der Anreise begleiteten Polizeikräfte einzelne Fanbewegungen im Stadtgebiet. Während des gesamten Spiels zündeten Fans beider Mannschaften entlang der Anreisewege sowie im Stadionumfeld massiv Pyrotechnik, was zu starker Rauchentwicklung führte.

Nach dem Spielende ereigneten sich mehrere Zwischenfälle: Im Zusammenhang mit den Abreisebewegungen kam es vereinzelt zu fußballtypischen Straftaten wie Körperverletzungsdelikten. Auf der Sielwallkreuzung feierten verschiedene Fans ausgelassen, zündeten jedoch auch hier Pyrotechnik und setzten eine mobile Toilette in Brand. Die Feuerwehr musste den Brand löschen.

Im Gästebereich des Stadions entstand nach dem Spiel ein Brand im Bereich der Sanitäranlagen. Beim Eingreifen von Feuerwehr und Polizei griffen Fans der Gäste die Polizeikräfte an. Nach derzeitigem Stand wurde jedoch kein Polizeibeamter verletzt.

Die Polizei identifizierte diverse Personen und fertigte zu allen festgestellten Verstößen Anzeigen. Die Abreisephase verlief anschließend weitestgehend störungsfrei.