Eine 62-jährige Bielefelderin ist am frühen Dienstagmorgen (20.04.2026) Opfer eines Online-Betrugs geworden. Die Frau erhielt eine gefälschte E-Mail, die vorgab, von einem bekannten Online-Zahlungssystem zu stammen, und erlitt dadurch einen finanziellen Schaden.
Die Betrüger forderten die Bielefelderin in der täuschend echt wirkenden E-Mail auf, einen beigefügten Link anzuklicken. Da die Nachricht für sie authentisch aussah, folgte sie der Aufforderung. Erst als sie später eine hohe Abbuchung von ihrem Konto bemerkte, erkannte sie den Betrug und erstattete Strafanzeige bei der Polizei.
Die Polizei Bielefeld warnt eindringlich vor solchen Phishing-Versuchen. Die gefälschten Webseiten der Betrüger seien oft so professionell gestaltet, dass die Fälschung auf den ersten Blick nicht zu erkennen sei. Bürger sollten daher nicht übereilt auf E-Mails mit Links reagieren.
Als Schutzmaßnahme empfiehlt die Polizei, Links zu überprüfen, ohne darauf zu klicken, und die echte Ziel-URL mit der des tatsächlichen Online-Zahlungsystems abzugleichen. Warnsignale für gefälschte E-Mails können eine ungewöhnliche Uhrzeit des E-Mail-Eingangs, minimale Schreibfehler oder in der Nachricht betonter dringender Handlungsbedarf sein.