Polizei Dortmund kontrolliert 276 Personen bei verstärkten Sicherheitsmaßnahmen

(Symbolbild)

Bei verstärkten Kontrollen in Dortmund hat die Polizei in den vergangenen Tagen 276 Personen und mehr als 70 Fahrzeuge überprüft. Die Beamten sprachen knapp 40 Platzverweise aus und fertigten 13 Strafanzeigen.

In der Nacht vom 15. auf den 16. Mai brannten zwei Papiercontainer im Westpark. Bei den Fahndungsmaßnahmen nahm die Polizei eine Person vorläufig fest, auf die die Personenbeschreibung passte. Fingerabdrücke und Fotos wurden gemacht, zudem wurde eine Strafanzeige gefertigt.

Am 16. Mai führten die Polizisten Kontrollen gegen Betäubungsmittelkriminalität in der Dortmunder Innenstadt und Nordstadt durch. In der Heroldstraße stellten sie bei einer Personengruppe drei Verkaufseinheiten – vermutlich Kokain – sicher. Die Person erhielt einen Platzverweis und muss mit einem Strafverfahren rechnen.

Zivilkräfte kontrollierten zeitgleich am Nordausgang des Hauptbahnhofs und stellten Betäubungsmittelhandel fest. Ein Diensthund unterstützte bei der Suche nach weiteren Verstecken. Insgesamt fand der Hund 37 Tütchen mit Cannabis, zwei Folienwickler als Verpackungstechnik für Kokain sowie acht Ecstasy-Tabletten. Die Polizei fertigte Strafanzeigen wegen Handels mit Betäubungsmitteln.

Bei einem Einsatz gegen die Raser- und Poserszene rund um den Dortmunder Wall stellten die Beamten zeitweise bis zu 140 Fahrzeuge fest. Bei mehreren Verkehrskontrollen erhoben sie insgesamt elf Verwarngelder.

Am 20. Mai kontrollierten Polizisten im Bereich Stadtgarten, Alten Markt und in der Innenstadt. Am BaseCamp fiel ihnen eine Person auf, die beim Erblicken der Polizei den Weg änderte und sich entfernen wollte. Bei der Kontrolle legte die Person eine italienische Identitätskarte vor. Da sich der Verdacht einer Identitätsfälschung und eines illegalen Aufenthalts erhärtete, wurde sie vorläufig festgenommen und kam in Polizeigewahrsam.

In der Gronaustraße lief eine Person vor den Beamten davon und warf dabei ein Tütchen mit mehreren verkaufsfertigen Einheiten Cannabis weg. Die Polizei stellte die Betäubungsmittel sicher und leitete ein Strafverfahren ein.

Die Dortmunder Polizei will die Maßnahmen der „Präsenzkonzeption Fokus“ fortführen. Ziel ist es, durch konsequente Kontrollen Straftaten frühzeitig zu erkennen, Kriminalität zu bekämpfen und das Sicherheitsgefühl der Bürger zu stärken.

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