Polizei stoppt zwei drastisch überladene Lkw auf A7 bei Giengen

(Symbolbild)

Zwei drastisch überladene Lastwagen haben am Donnerstag die Aufmerksamkeit der Verkehrspolizei Heidenheim auf der A7 bei Giengen an der Brenz auf sich gezogen. Beide Fahrzeuge mussten aus dem Verkehr gezogen werden, da sie erheblich über dem zulässigen Gesamtgewicht lagen.

Der erste Vorfall ereignete sich kurz vor 7 Uhr zwischen den Anschlussstellen Giengen/Herbrechtingen und Niederstotzingen. Verkehrspolizisten fiel ein Mercedes Sprinter auf, dessen Federung an der Hinterachse augenscheinlich stark eingedrückt war. An der Raststätte Lonetal Ost kontrollierten die Beamten den Kleintransporter genauer. Die Überprüfung des 3,5-Tonners ergab ein tatsächliches Gewicht von knapp 4,7 Tonnen – eine Überladung von rund 34 Prozent. Der 35-jährige Fahrer musste Teile seiner Lebensmittel-Ladung umladen, bevor er weiterfahren durfte. Ihn erwartet ein Bußgeld von mindestens 235 Euro und ein Punkt in Flensburg.

Den zweiten Fall stellten die Polizisten um 11.45 Uhr fest. Ein 35-Jähriger war mit seinem Ford Transit Lkw auf der A7 in Richtung Würzburg unterwegs. Das Fahrzeug mit einem normalerweise zulässigen Gesamtgewicht von 4.075 Kilogramm schien ebenfalls stark überladen, da die Karkassen der Hinterreifen stark gequetscht waren. Die anschließende Wiegung brachte Klarheit: Mit 6.230 Kilogramm wog der Transporter knapp 53 Prozent zu viel. Der Fahrer hatte Artikel eines multinationalen Einrichtungskonzerns geladen. Auch er musste ein Bußgeld von 235 Euro bezahlen und die Ladung auf ein weiteres Fahrzeug verteilen, bevor die Weiterfahrt gestattet wurde.

Die Verkehrspolizei weist darauf hin, dass viele Fahrzeugführer die Gefahr bei Überladung oder falscher Beladung unterschätzen. Die Fahrstabilität nimmt ab, das Fahrzeug kann in Kurven ausbrechen und der Bremsweg verlängert sich deutlich. Dadurch werden nicht nur die Fahrer selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer gefährdet.