Nach der gemeinsamen Übung von Bundeswehr und US-Streitkräften in Hessen und Thüringen zieht die hessische Polizei eine positive Bilanz. Die Beamten begleiteten die mehrtägige Militärübung im Rahmen der zivil-militärischen Zusammenarbeit und sorgten für einen störungsfreien Ablauf der Kolonnenfahrten im öffentlichen Straßenverkehr.
Während es sich für die Soldaten um eine Übung handelte, ergab sich für die Polizei eine reale Einsatzlage. Die Beamten mussten die öffentliche Sicherheit gewährleisten und den Verkehrsfluss aktiv steuern. Dabei standen verkehrsregelnde Maßnahmen im Vordergrund, die maßgeblich dazu beitrugen, dass die Erprobung der Kolonnenfahrten nach Plan ablief.
Im Mittelpunkt stand für alle Beteiligten eine enge, abgestimmte und professionelle Zusammenarbeit. Ziel der Maßnahme war es, die Kommunikation, Kooperation und Koordination zwischen den beteiligten Akteuren zu testen, zu optimieren und weiter zu stärken. Das angestrebte Ziel, Verkehrsbeeinträchtigungen und Auswirkungen auf die Bevölkerung auf ein Minimum zu begrenzen, wurde erreicht.
„Für alle Beteiligten war das ein realistischer Praxistest unter echten Verkehrsbedingungen. Bundeswehr, US-Streitkräfte und Polizei haben hier strukturiert und Hand in Hand zusammengearbeitet, sodass wir den Einsatzverlauf insgesamt als sehr erfolgreich bewerten“, resümierte der polizeiliche Einsatzleiter, Markus Sabais. „Solche Lagen liefern uns wichtige Erkenntnisse, die wir nicht am Schreibtisch bekommen. Diese werden wir nun sorgfältig auswerten und in die weitere Optimierung der Zusammenarbeit einfließen lassen“, so der Leitende Polizeidirektor weiter.
Bei der sogenannten HESSE-THURINGIA-EXERCISE („HETHEX 2026“) übten bis zu 900 deutsche und US-amerikanische Soldaten unter Führung der Landeskommandos Thüringen und Hessen im Zeitraum vom 22. bis 26. April 2026 die Verlegung von Kolonnen im öffentlichen Straßenverkehr sowie die logistische Versorgung der beteiligten Kräfte. Die länderübergreifende Großübung fand unter anderem in Hessen statt, führte dort über ausgewählte Autobahnabschnitte der A4, A5 und A7 und beinhaltete auch einen Versorgungspunkt an der A7 bei Homberg/Efze.