In der Einkaufspassage Lookentor in Lingen kam es am Mittwochmorgen, 15. April 2026, gegen 10:00 Uhr zu einem größeren Polizeieinsatz, der bei Anwesenden für erhebliche Aufmerksamkeit sorgte. Ein 39-jähriger Mann leistete Widerstand gegen die Einsatzkräfte und musste gefesselt werden.
Der Vorfall nahm bereits gegen 9:00 Uhr seinen Anfang, als der Mann Mitarbeiter eines Geschäfts in der Passage massiv beleidigte und bedrohte. Aufgrund seines wiederholten auffälligen Verhaltens erhielt er ein Hausverbot, weigerte sich jedoch, der Aufforderung zum Verlassen des Gebäudes nachzukommen.
Die alarmierten Polizeibeamten trafen vor Ort auf einen weiterhin aggressiv auftretenden Mann. Auch gegenüber den Einsatzkräften verhielt er sich unkooperativ und beleidigend, zeigte zunehmend bedrohliches Verhalten. Als der 39-Jährige Widerstand leistete und versuchte, nach den Beamten zu schlagen und zu treten, mussten diese ihn zu Boden bringen und fesseln, um weitere Gefahren zu verhindern.
Die Polizei stellte ausdrücklich klar, dass sich die polizeilichen Maßnahmen ausschließlich an dem aggressiven und bedrohlichen Verhalten des Mannes orientierten. Obwohl er einen Rollstuhl mit sich führte, war er in der Lage, sich eigenständig fortzubewegen. Aufgrund der konkreten Gefahrenlage und seines fortgesetzten unkooperativen Verhaltens sei das polizeiliche Einschreiten erforderlich gewesen.
Der 39-Jährige wurde anschließend zur Polizeidienststelle gebracht, wo weitere Maßnahmen durchgeführt wurden. Die Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim leitete entsprechende Strafverfahren gegen den Mann ein.