Rasante Verkehrssünder bei Radarkontrollen: Motorrad mit 68 km/h in 30er-Zone geblitzt

(Symbolbild)

Bei groß angelegten Radarkontrollen im Märkischen Kreis haben Beamte am Donnerstag zahlreiche Geschwindigkeitsüberschreitungen registriert. An vier Messstellen wurden insgesamt über 2.300 Fahrzeuge kontrolliert, wobei mehrere Fahrer drastisch zu schnell unterwegs waren.

Den Rekord stellte ein Autofahrer in Meinerzhagen-Valbert auf: Er raste auf der L707 mit 124 km/h durch eine 60er-Zone – mehr als doppelt so schnell wie erlaubt. Der Fahrer des Fahrzeugs mit GM-Kennzeichen muss nun mit einer Anzeige und einem Fahrverbot rechnen. Von 222 kontrollierten Fahrzeugen waren insgesamt 20 zu schnell.

Ebenfalls ein Fahrverbot droht einem Motorradfahrer aus dem Märkischen Kreis: Er wurde in Iserlohn am Caller Weg innerorts mit 68 km/h bei erlaubten 30 km/h geblitzt. Bei der Kontrolle von 211 Fahrzeugen fielen 14 Verwarngelder und zwei Anzeigen an.

Die meisten Verstöße registrierte die Polizei in Werdohl am Höhenweg (L655): Von 1.378 passierten Fahrzeugen am Vormittag führten 70 zu Verwarngeldverfahren und sieben zu Ordnungswidrigkeitenanzeigen. Ein Auto mit Neusser Kennzeichen wurde außerorts mit 79 km/h statt der erlaubten 50 km/h gemessen.

In Schalksmühle-Dahlerbrück kontrollierten die Beamten an der Volmestraße 505 Fahrzeuge. 14 Fahrer erhielten ein Verwarngeld, zwei eine Anzeige. Der schnellste Verkehrssünder dort war ein Pkw aus dem Zulassungsbezirk MK, der innerorts mit 80 km/h statt der vorgeschriebenen 50 km/h unterwegs war.

Die Kontrollen fanden im Rahmen des „Netzwerks Geschwindigkeit“ statt, einer Initiative zur Verkehrssicherheit.