Ravensburg: 30-Jähriger nach Barbershop-Brand wegen versuchten Mordes in Untersuchungshaft

(Symbolbild)

Nach dem Brand in einem Barbershop in der Karlstraße Anfang April ermitteln Staatsanwaltschaft und Polizei in Ravensburg gegen einen 30-Jährigen wegen versuchten Mordes und schwerer Brandstiftung. Der Mann sitzt seit dem 13. Mai in Untersuchungshaft.

Nach den bisherigen Erkenntnissen der Ermittler stammt der Verdächtige aus dem Umfeld des Geschäftsbetriebs und war unmittelbar nach der Tat geflüchtet. Fahndungskräfte der Kriminalpolizei konnten den Mann in den vergangenen Wochen schließlich ausfindig machen und vorläufig festnehmen.

Am vergangenen Mittwoch wurde der dringend Tatverdächtige einem Haftrichter vorgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ravensburg erließ dieser einen Untersuchungshaftbefehl gegen den 30-Jährigen und setzte ihn in Vollzug. Anschließend wurde der syrische Staatsangehörige in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Das Kriminalkommissariat Ravensburg ermittelt weiter zu den Hintergründen der Tat und dem möglichen Motiv. Bereits Anfang April hatte die Polizei über den Brand in den Geschäftsräumen berichtet.

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