Ein Hausbesitzer aus Rees-Millingen hat am Sonntagnachmittag die Polizei alarmiert, weil er glaubte, zwei Einbrecherinnen in seinem Wintergarten gefangen zu haben. Bei dem Einsatz stellte sich heraus: Es handelte sich um zwei Pfauen.
Der Anwohner meldete sich gegen 16:12 Uhr beim Notruf der Polizei Kleve und gab an, er habe in seinem Wintergarten zwei Frauen eingesperrt, die über die Terrasse in sein Haus eindringen wollten. Sofort wurden Streifenwagen nach Millingen geschickt.
Nach dem Eintreffen des ersten Streifenwagens, der sich wegen des vermeintlichen Einbruchs schnell zum Einsatzort begeben hatte, gaben die Polizisten dann einen schmunzelnden Funkspruch ab: „Es handelt sich nicht um Frauen, sondern um Pfauen!“ Die Entsendung weiterer Streifenwagen war daraufhin nicht mehr nötig, die vermeintlichen Einbrecher konnten vor Ort wieder freigelassen werden.
Wie der Übermittlungsfehler zustande kam, sorgte am Montagmorgen für Gelächter in den Polizeidienststellen der Kreispolizeibehörde. Insbesondere die Kolleginnen und Kollegen der Leitstelle, die den Anruf angenommen hatten, wollen den Vorfall intensiv nacharbeiten.
Es ist bisher unklar, woher die Vögel stammen. Nach Hinweisen von Millinger Bürgern stolzieren die Tiere schon einige Zeit durch den Reeser Ortsteil und wurden dabei auch schon fotografiert.