Schwerer Auffahrunfall auf A8 bei Ulm: Zehn Verletzte und 150.000 Euro Schaden

(Symbolbild)

Ein schwerer Auffahrunfall mit sechs Fahrzeugen hat am Karfreitag gegen 10:40 Uhr den Osterverkehr auf der A8 zwischen Ulm-West und Ulm-Ost stundenlang lahmgelegt. Zehn Menschen wurden dabei leicht verletzt.

Ein 23-jähriger Fahrer eines VW-Busses fuhr in Richtung München und erkannte aus Unachtsamkeit nicht, dass der Verkehr stockte. Er prallte ungebremst auf den verkehrsbedingt fast stehenden Audi einer 35-Jährigen auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Audi nach vorne geschleudert und weitere vier Fahrzeuge, die vor dem Audi ebenfalls verkehrsbedingt gebremst hatten, wurden zusammengeschoben.

Die 35-Jährige kollidierte mit der Leitplanke, schleuderte quer über die Fahrbahn und kam auf dem Standstreifen zum Stehen. Ein 27-jähriger Mercedes-Fahrer kam quer auf der Durchgangsfahrbahn zum Stehen. Zwei VW und ein weiterer Mercedes kamen in Fahrtrichtung auf dem linken Fahrstreifen zum Stehen.

Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an und sicherte die Unfallstelle ab. Auf Grund der verkeilten Fahrzeuge und der Rettungsmaßnahmen war die A8 für zwei Stunden vollständig gesperrt. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Ulm-West ausgeleitet, was zeitweise zu einem Rückstau von bis zu 20 Kilometern führte.

Alle zehn verletzten Personen kamen mit Rettungswagen in umliegende Kliniken. Die Autobahnmeisterei reinigte die stark verschmutzte Fahrbahn. Sämtliche beteiligten Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf etwa 150.000 Euro. Der Verkehrsdienst Mühlhausen hat die Unfallaufnahme übernommen.