Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn 7 bei Kirchheim sind am Dienstagmorgen zwei Menschen verletzt worden. Ein Linienbus mit 14 Fahrgästen, vornehmlich Schülerinnen und Schüler, kollidierte gegen 7.10 Uhr mit einem Sattelzug aus der Ukraine.
Nach Angaben der Polizei fuhr der 37-jährige Busfahrer von Kirchheim kommend auf die A7 auf und stieß im Bereich des Einfädelungsstreifens mit dem Sattelzug eines 52-jährigen ukrainischen Fahrers zusammen. Dieser war vom Hattenbacher Dreieck in Richtung Bad Hersfeld West unterwegs. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Bus nach rechts auf einen Parkplatz abgewiesen.
Dort kam es zu einer Kettenreaktion: Der Bus kollidierte zunächst mit dem Auflieger eines geparkten Sattelzuges und einem weiteren Fahrzeuggespann, bevor er im Grünstreifen zum Stehen kam. Der Busfahrer und eine 13-jährige Mitfahrerin verletzten sich nach ersten Einschätzungen leicht und wurden zur weiteren Untersuchung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.
Die übrigen 14 Fahrgäste konnten durch die Polizistinnen und Polizisten in ein umgehend in Kirchheim eingerichtetes Betreuungszentrum gebracht und dort versorgt werden. Neben den Rettungskräften war auch ein Rettungshubschrauber im Einsatz.
Die Staatsanwaltschaft Fulda beauftragte einen Gutachter zur Rekonstruktion des Unfallgeschehens. Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf rund 150.000 Euro. Für die Dauer der Maßnahmen am Unfallort kam es im Bereich der Anschlussstelle Kirchheim für rund dreieinhalb Stunden zu Verkehrsbeeinträchtigungen.