Sinsheim: Gewalt zwischen Stuttgart- und Hoffenheim-Fans vor Bundesligaspiel

(Symbolbild)

Bei Ausschreinandersetzungen zwischen Fangruppierungen von VfB Stuttgart und TSG Hoffenheim sind am Samstag in Sinsheim 44 Personen vorläufig festgenommen worden. Die Polizei ermittelt wegen Landfriedensbruchs und Raubs.

Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Vorfall um 13 Uhr auf der Dietmar-Hopp-Brücke im Vorfeld der Bundesligapartie zwischen Stuttgart und Hoffenheim. Ein Fanbus mit Stuttgarter Anhängern hielt plötzlich an, woraufhin 30 bis 40 Personen der Stuttgarter Fanszene überfallartig auf eine Gruppe von 40 bis 45 Hoffenheimer Fans zustürmten.

Bei der darauf folgenden körperlichen Auseinandersetzung kam es auch zu einer Raubstraftat zum Nachteil eines Hoffenheim-Fans durch Stuttgarter Fans. Den eingreifenden Polizistinnen und Polizisten gelang es schnell, die Auseinandersetzung zu beenden und die Fangruppierungen zu trennen.

Bei 44 Personen der Stuttgarter Fangruppierung führte die Polizei strafprozessuale Maßnahmen durch und sprach anschließend Platzverweise für den Bereich des Stadions bis 20 Uhr aus. Die Kriminalpolizeidirektion Heidelberg ermittelt nun unter anderem wegen des Verdachts des Landfriedensbruchs sowie wegen des Raubs.

Die Polizei sucht Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, insbesondere wenn Fotos oder Videos vom Vorfall gefertigt wurden. Diese werden gebeten, sich beim kriminalpolizeilichen Hinweistelefon unter der Telefonnummer 0621/174-4444 zu melden.

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