In Recklinghausen ist am 5. Mai 2026 der Bau einer modernen Zentralen Polizeilichen Liegenschaft und eines Regionalen Trainingszentrums offiziell gestartet. Bei einem symbolischen Spatenstich gaben Innenminister Herbert Reul, Polizeipräsidentin Friederike Zurhausen und weitere geladene Gäste den Startschuss für das Großprojekt, das die polizeiliche Infrastruktur in der Region nachhaltig stärken soll.
Der Spatenstich markiert den Beginn der praktischen Umsetzung nach jahrelanger Planung. Der Mietvertrag war bereits im Juli 2024 unterzeichnet worden. Projektentwickler und ausführendes Bauunternehmen Ten Brinke sowie die planenden Architekten der JBR-Partnergesellschaft setzen damit ein Zeichen für eine zukunftsorientierte Polizei mit modernster Technik und zeitgemäßen Räumlichkeiten.
An dem Spatenstich nahmen neben Innenminister Herbert Reul und Polizeipräsidentin Friederike Zurhausen auch Bürgermeister Axel Tschersich von der Stadt Recklinghausen, Polizeipräsident Tim Frommeyer aus Gelsenkirchen, Polizeipräsidentin Dr. Sylke Sackermann aus Oberhausen, Christina Kutschaty als Technische Beigeordnete der Stadt Recklinghausen und Michael Brunsiek als Fachbereichsleiter Stadtplanung teil. Vom Projektentwicklungs- und Bauunternehmen Ten Brinke waren CEO Albert ten Brinke und Projektentwickler Michael Bußkamp sowie Architektin Ruth Nienhaus von der JBR-Partner-Architekten Partnergesellschaft mbB anwesend.
Die neue Liegenschaft am Westring in Recklinghausen wird künftig Verwaltungsdienststellen der Polizei Recklinghausen, die Hundertschaft, verschiedene Kriminalkommissariate sowie die Fahrzeugwerkstatt unter einem Dach bündeln. Das geplante Regionale Trainingszentrum soll nicht nur Polizistinnen und Polizisten aus dem Polizeipräsidium Recklinghausen, sondern auch Kolleginnen und Kollegen der Polizeipräsidien Gelsenkirchen und Oberhausen für Ernstfälle im Einsatz trainieren. Auf dem rund 62.000 Quadratmeter großen Gelände entstehen außerdem Park- und Fahrzeugflächen.
„Moderne Dienststellen und regionale Trainingszentren gehören zu einer professionellen Polizeiarbeit dazu. Die Polizistinnen und Polizisten sorgen jeden Tag für unsere Sicherheit und riskieren im Ernstfall dafür ihr Leben. Im Gegenzug dürfen sie dann auch ein professionelles und zukunftsorientiertes Trainingsumfeld erwarten. Den Grundstein dafür haben wir hier heute gelegt“, unterstrich NRW-Innenminister Herbert Reul.
Polizeipräsidentin Friederike Zurhausen betonte: „Mit dem Spatenstich beginnt die Bauphase eines Projekts, das unsere Polizei zukunftstauglich macht. Die Liegenschaft und das geplante Regionale Trainingszentrum Recklinghausen ermöglichen eine moderne Infrastruktur, zeitgemäße und zukunftsorientierte Arbeitsplätze und Trainingsvoraussetzungen, um Polizistinnen und Polizisten bestens auf verschiedenste Einsatzlagen vorzubereiten.“
Bürgermeister Axel Tschersich stellte heraus: „Die Polizei genießt in Recklinghausen ein sehr hohes Ansehen und größtes Vertrauen innerhalb der Bevölkerung. Die Stadt und die Polizei arbeiten in vielen Bereichen eng und vertrauensvoll zusammen. Es ist in unser aller Interesse, dass die Polizei gut ausgebildet und gut ausgestattet ist. Natürlich unterstützen wir dieses Bauvorhaben nach Kräften, da wo wir gefordert sind. Eine solch moderne Landeseinrichtung ist für unsere Stadt auch ein wichtiger Standortfaktor.“
Albert ten Brinke, CEO von Ten Brinke, erklärte zu dem Projekt: „Hier entsteht ein modernes Polizeiquartier, das höchste Anforderungen der polizeilichen Arbeit erfüllt und architektonische Qualität bietet. Wir freuen uns, dieses anspruchsvolle Projekt gemeinsam mit dem Land Nordrhein-Westfalen umzusetzen und danken allen Beteiligten auf Seiten des Landes, der Polizei und der Stadt Recklinghausen für die bisherige ausgezeichnete Zusammenarbeit.“
Die Finanzierung des Projekts erfolgt mit Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen aufgrund einer Genehmigung des Innenministeriums NRW. Das Regionale Trainingszentrum Recklinghausen steht für neue Standards in der polizeilichen Aus- und Fortbildung.