Starkregen führt zu sieben Verkehrsunfällen auf Thüringer Autobahnen

(Symbolbild)

Starkregen und unangepasste Geschwindigkeit haben am Donnerstagabend und in der Nacht zu Freitag zu sieben Verkehrsunfällen auf Thüringer Autobahnen geführt. Bei den Unfällen entstand ein Gesamtsachschaden von etwa 170.000 Euro, ein Mann wurde leicht verletzt.

Der schwerste Unfall ereignete sich gegen 18:00 Uhr auf der A4 zwischen Wandersleben und Gotha in Fahrtrichtung Frankfurt am Main. Ein 58-jähriger BMW-Fahrer verlor bei einsetzendem Starkregen die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte gegen die rechte Schutzplanke. Der Mann wurde dabei leicht verletzt. Ein weiterer Verkehrsteilnehmer überfuhr durch den Unfall herumliegende Trümmerteile und beschädigte dabei sein Fahrzeug. Der Sachschaden dieses Unfalls beläuft sich auf etwa 45.000 Euro.

Aufgrund der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen war die Richtungsfahrbahn für etwa eineinhalb Stunden vollständig gesperrt. Der rechte Fahrstreifen auf dem betroffenen Streckenabschnitt blieb am Freitagmorgen weiterhin gesperrt, da dort Reinigungs- und Reparaturarbeiten durchgeführt werden.

Insgesamt waren an den sieben Unfällen sieben Pkw und ein Lkw beteiligt. Alle Unfälle gehen nach Angaben der Autobahnpolizei auf unangepasste Geschwindigkeit bei regennasser Fahrbahn zurück. Die Polizei warnt vor weiteren Regenschauern im Laufe des Tages und appelliert an Autofahrer, ihre Geschwindigkeit entsprechend anzupassen, ausreichend Abstand zu halten und mehr Zeit für den Arbeitsweg einzuplanen.

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