Thüringenderby zwischen Carl Zeiss Jena und Rot-Weiß Erfurt verläuft ohne größere Zwischenfälle

(Symbolbild)

Das Thüringenderby zwischen dem FC Carl Zeiss Jena und dem FC Rot-Weiß Erfurt ist aus Sicht der Jenaer Polizei ruhig verlaufen. Eine strikte Trennung der beiden Fanlager konnte durchgehend gewährleistet werden – die Anhänger beider Vereine trafen zu keiner Zeit aufeinander.

Über 700 Anhänger des FC Rot-Weiß Erfurt versammelten sich friedlich zu einem Aufzug vom Westbahnhof über den Engelplatz bis An der alten Brauerei. Anschließend fuhren die Gästefans wieder in die Hauptstadt zurück, um dort das Public Viewing zu verfolgen.

Zeitgleich folgten über 2000 Fans des FC Carl-Zeiss Jena dem Aufruf zum Fanmarsch. Dieser startete am Johannisplatz und führte über den Teichgraben Richtung Oberaue. Aus dem Fanmarsch heraus zündeten vereinzelt Fans pyrotechnische Erzeugnisse. Zudem wurde ein diffamierendes Banner präsentiert, das sich an ein hohes Mitglied der Jenaer Stadtverwaltung richtete.

Während des Spiels kam es ebenfalls zu diversen pyrotechnischen Vorfällen. Auch wurden erneut diffamierende Banner gegen die Stadtverwaltung Jena gezeigt. Die Polizei leitete deshalb Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung und Bedrohung ein.

Durch die Stornierung der 800 Gästekarten befanden sich keine Gästefans im Stadion. Weitere Vorfälle konnte die Polizei Jena am letzten Spieltag der Saison 2025/2026 nicht verzeichnen.

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