Nach einem Wohnungseinbruch in Kreuzberg haben Ermittler vier Männer festgenommen. Die Polizei konnte das Diebesgut dank GPS-Ortung in einem Hotel in Kaulsdorf aufspüren.
Am Freitagabend, dem 15. Mai 2026, alarmierten Mieter einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus an der Riemannstraße in Kreuzberg die Polizei. Sie zeigten den Einbruch in ihre Wohnung an und teilten mit, dass unbekannte Täter ein paar Kopfhörer gestohlen hatten. Kurz vor 21 Uhr gelang es mit Hilfe der Bestohlenen, die gestohlenen Kopfhörer in einem Hotel an der Gutenbergstraße in Kaulsdorf zu lokalisieren.
Kurz darauf stellten die Ermittler zwei Männer auf dem Gehweg vor dem Hotel fest, die der Ortung zufolge im Besitz der Kopfhörer waren. Sie beobachteten die beiden bis zum Eintreffen weiterer Polizistinnen und Polizisten. Dabei sahen sie, wie die beiden Männer die Gülzower Straße entlangliefen. Einer der beiden beugte sich zur Gehwegkante hinunter und warf etwas in einen Abwasserschacht. Dasselbe tat der Mann dann auch auf der Ludwigsluster Straße. Anschließend kehrten beide Männer um und liefen in Richtung des Hotels zurück.
Auf dem Weg zum Hotel zurück griffen die Polizistinnen und Polizisten zu und nahmen die beiden Männer im Alter von 28 und 35 Jahren fest. In einem der Abwasserschächte konnte die Aufbewahrungsbox geortet werden. Kurz vor der staatsanwaltschaftlich angeordneten Durchsuchung des Hotelzimmers betraten zwei weitere Männer das Zimmer, hielten sich dort kurz auf und verließen es wieder. Auch diese beiden Männer im Alter von 27 und 29 Jahren wurden später in der Nähe eines Imbisses an der Ludwigsluster Straße festgenommen.
In dem Hotelzimmer fanden die Ermittler Einbruchswerkzeug und diverse mutmaßliche Beute aus vorangegangenen Diebstählen oder Einbrüchen, unter anderem Schmuck, hochwertige Sonnenbrillen und Armbanduhren sowie eine Fotokamera. Die Festgenommenen wurden in ein Polizeigewahrsam gebracht. Während die beiden Männer im Alter von 28 und 35 Jahren dem Fachkommissariat der Polizeidirektion 5 (City) überstellt wurden, wurden die beiden Männer im Alter von 27 und 29 Jahren nach den erkennungsdienstlichen Behandlungen später wieder entlassen.