Vier Verkehrsvorfälle im Raum Reutlingen: 80.000 Euro Schaden bei Auffahrunfall

(Symbolbild)

Bei einem Auffahrunfall mit vier Fahrzeugen auf der B 463 bei Albstadt-Ebingen ist am Montagvormittag ein Schaden von knapp 80.000 Euro entstanden. Ein 29-jähriger Lastwagenfahrer war gegen 11.30 Uhr auf der Bundesstraße in Richtung Lautlingen unterwegs, als er vermutlich aufgrund einer kurzen Unachtsamkeit zu spät bemerkte, dass der Verkehr vor ihm wegen Mäharbeiten anhalten musste. Trotz Vollbremsung schob er drei Autos aufeinander. Ein Autofahrer wurde leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst in eine Klinik gebracht werden. Alle Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Gegen 14.15 Uhr war die B 463 wieder frei befahrbar.

In Ostfildern entstand am Sonntagabend bei einem Verkehrsunfall an der Abendeckkreuzung ein Schaden von rund 20.000 Euro. Ein 18-Jähriger fuhr gegen 19.15 Uhr mit einem Audi A3 auf der L 1200 von Ruit kommend Richtung Sillenbuch und missachtete an der Abendeckkreuzung das Rotlicht der Ampel. Er kollidierte mit dem Smart einer 67-jährigen Frau, die vom Krankenhaus kommend auf dem Möhringer Weg fuhr und nach links Richtung Ruit abbiegen wollte. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.

In Denkendorf geriet am frühen Montagmorgen gegen 5.55 Uhr ein Mercedes-Benz vermutlich aufgrund eines technischen Defekts in Brand, nachdem der Fahrer an einer Ampel in der Friedrichstraße gestanden hatte. Der 48-jährige Fahrer konnte sein Fahrzeug unverletzt verlassen. Trotz sofortiger Löschmaßnahmen der Feuerwehr, die mit vier Fahrzeugen und 28 Einsatzkräften ausrückte, entstand am Auto ein Totalschaden von mehreren zehntausend Euro. Die Friedrichstraße war wegen notwendiger Reinigungsarbeiten zeitweise gesperrt.

In Großbettlingen kam es am Montagmorgen kurz vor neun Uhr zu einem Einsatz der Rettungskräfte wegen eines Schadens an einer Gasleitung. Bei Bauarbeiten in der Grafenberger Straße fiel ein Gegenstand auf eine freigelegte Gasleitung, die daraufhin zerbarst und Gas ausströmen ließ. Polizei und Feuerwehr sperrten die Umgebung ab und räumten die Häuser im Umkreis von 50 Metern. Etwa 25 Haushalte waren betroffen, zirka 35 Personen mussten vorläufig in zwei öffentlichen Gebäuden untergebracht und betreut werden. Der Netzbetreiber stellte die Gasleitung rasch ab. Nach negativen Messungen der Feuerwehr konnten die Bewohner nach etwa einer halben Stunde in ihre Wohnungen zurückkehren. Niemand wurde verletzt. Der Schaden an der Gasleitung beläuft sich auf mehrere tausend Euro. Die Feuerwehr Großbettlingen war mit 14 Einsatzkräften und drei Fahrzeugen im Einsatz, darunter auch der Messtrupp aus Ostfildern.

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