Zugbegleiter attackiert: 41-Jähriger nach Angriff nach Frankreich abgeschoben

(Symbolbild)

Am 22. Mai 2026 hat ein 41-jähriger Afghane in einem Nachtzug einen Zugbegleiter attackiert und ist anschließend nach Frankreich abgeschoben worden. Der Vorfall ereignete sich auf der Fahrt von Zürich nach Baden-Baden, wo die Bundespolizei gegen 01:25 Uhr zu einer Auseinandersetzung im Bahnhof gerufen wurde.

Der 24-jährige syrische Zugbegleiter gab gegenüber den Beamten an, dass er bei der Fahrkartenkontrolle durch den 41-Jährigen beleidigt worden sei. Zudem habe dieser versucht, ihn zu schlagen. Gemeinsam mit Streifen der Landespolizei konnten die Bundespolizisten den Mann aus dem Zug holen.

Bei den Ermittlungen stellte sich heraus, dass der 41-Jährige bereits zwei Stunden zuvor im Bahnhof Offenburg einen Fahrtausschluss erhalten hatte. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurde er nach Frankreich abgeschoben und erhielt ein vierjähriges Einreise- und Aufenthaltsverbot.

Die Bundespolizei erstattete Anzeige gegen den Mann wegen versuchter Körperverletzung, Erschleichen von Leistungen und unerlaubter Einreise.

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