Nach einer Fahrscheinkontrolle hat ein 19-jähriger ukrainischer Staatsangehöriger am Sonntagabend, 15. März, Pfefferspray in einer S-Bahn der Linie S6 Richtung Tutzing versprüht. Mehrere Reisende erlitten Atemwegsreizungen. Die Bundespolizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung und bittet Betroffene, sich zu melden.
Der Vorfall ereignete sich gegen 19:15 Uhr zwischen den Haltepunkten Hackerbrücke und Hirschgarten. Mitarbeitende der S-Bahn München kontrollierten zwei Männer ohne gültigen Fahrschein – den 19-Jährigen und einen 25-jährigen ukrainischen Staatsangehörigen, beide aus München. Beiden wurde eine Fahrpreisnacherhebung ausgestellt.
Nach Abschluss der Kontrolle verließen die beiden Männer die S-Bahn am Haltepunkt Hirschgarten. Der 25-Jährige beleidigte beim Aussteigen die Fahrscheinprüfer verbal. Der 19-Jährige ging anschließend entlang des Zuges und sprühte durch eine geöffnete Tür Pfefferspray in den Innenraum der S-Bahn.
Nach bisherigen Erkenntnissen erlitten mehrere bislang unbekannte Reisende durch das Pfefferspray mindestens Reizungen der Atemwege. Personen, die durch das Pfefferspray verletzt oder beeinträchtigt wurden, werden gebeten, sich bei der Bundespolizeiinspektion München unter der Telefonnummer 089 / 515550-0 zu melden.