München verabschiedet sich am Tag der Deutschen Einheit mit einem typisch herbstlichen Grauschleier: Die Temperaturen klettern heute, Samstag, von kühlen 14 Grad auf angenehme 20 Grad, doch über weite Strecken des Tages dominiert eine dichte Bewölkung mit einem Bedeckungsgrad von durchschnittlich 86 Prozent. Regen ist dabei kein Thema — die Niederschlagswahrscheinlichkeit liegt bei maximal 2 Prozent, kein Millimeter fällt. Die Sonne kämpft sich lediglich 2,4 Stunden durch die Wolkendecke, der Wind weht mit bis zu 7 km/h ausgesprochen zahm, Böen erreichen höchstens 17 km/h. Mit einer Luftfeuchtigkeit von 85 Prozent und einem Taupunkt von 13,2 Grad liegt die Luft schwer und feucht — der Hochdruckeinfluss bei 1029 Hektopascal sorgt zwar für Stabilität, aber nicht für Klarheit.
Sonntag bringt mehr Sonne und kühlere Nacht
Der Sonntag zeigt sich freundlicher: Die Wolken lockern auf einen mittleren Bedeckungsgrad von 75 Prozent auf, und die Sonne scheint mit 5,4 Stunden mehr als doppelt so lang wie heute. Das Temperaturmaximum erreicht erneut angenehme 21 Grad, doch die Nacht kühlt spürbar stärker ab — das Minimum fällt auf 11 Grad, 3 Grad weniger als heute Früh. Die Regenwahrscheinlichkeit steigt leicht auf 14 Prozent, bleibt aber ohne nennenswerte Gefahr; kein Niederschlag ist zu erwarten. Wind und Böen bewegen sich mit 7 beziehungsweise 17 km/h auf demselben ruhigen Niveau wie am Samstag, der Luftdruck hält sich stabil bei 1028 Hektopascal. Unterm Strich ein angenehmerer Herbsttag, der für Ausflüge deutlich mehr hergibt als der Feiertag zuvor.
Montag bringt ersten Regen der Woche
In der neuen Woche ändert sich das Bild schrittweise: Am Montag steigt die Regenwahrscheinlichkeit auf bis zu 51 Prozent, und tatsächlich sind bis zu 4 mm Niederschlag möglich — der erste nennenswerte Regen im Drei-Tages-Vergleich. Die Temperaturen bewegen sich zwischen 12 und 19 Grad, die Sonne zeigt sich trotzdem noch rund 5,2 Stunden, die Bewölkung liegt im Mittel bei 65 Prozent. Der Luftdruck gibt leicht nach auf 1026 Hektopascal, was den Trend zu einer sich abschwächenden Hochdrucklage unterstreicht. Am Dienstag dreht das Wetter dann wieder ins Ruhige: Kaum Wind mit Böen von nur 6 km/h, eine Bewölkung von lediglich 33 Prozent und trockene Luft bei 0 mm Niederschlag prägen den Tag — allerdings bleibt es mit einem Temperaturmaximum von nur 12 Grad merklich kühler, und die Sichtweite sinkt auf 21 Kilometer, was auf Dunst oder leichten Nebel in Bodennähe hindeuten kann.
Lagen schichten: Schichten und Schirm einpacken
Das Wochenende lädt trotz Bewölkung zu Aktivitäten im Freien ein — wer den Nationalfeiertag für einen Spaziergang oder Ausflug nutzen möchte, sollte auf das Zwiebelprinzip setzen: Morgens bei 14 Grad empfiehlt sich eine Jacke, die sich mittags bei 20 Grad leicht verstauen lässt. Für Sonntag gilt Ähnliches, die kühlere Nacht mit 11 Grad macht eine wärmere Schicht für den Abend ratsam. Wer Montag draußen unterwegs ist, sollte unbedingt einen Regenschirm oder eine wasserfeste Jacke einpacken — bei über 50 Prozent Regenwahrscheinlichkeit und 4 mm möglichem Niederschlag ist ein trockenes Plätzchen keine Garantie. Sonnenschutz spielt bei der begrenzten Sonneneinstrahlung und Herbstsonne aktuell eine untergeordnete Rolle.
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