Am 10. August 2026 zeigt das Wettergeschehen in Deutschland ein ausgeprägtes Nord-Süd-Gefälle. Im Norden und Nordosten klingt die thermische Belastung (Zusammenwirken von Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Wind) ab und geht am Nachmittag in einen positiv wirkenden Wetterabschnitt über.
Gesundheitslage heute
Starke Wärmebelastung trifft Süden, Westen und Mitte ganztägig
In Bayern, Baden-Württemberg, Teilen Hessens, Rheinland-Pfalz, dem Saarland sowie im südlichen Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen hält die starke thermische Belastung an und bringt an Kreislauf, Atemwegen und Gelenken hohe körperliche Belastungen durch das Wetter. Besonders empfindliche Gruppen — ältere Menschen, Kinder und Menschen mit Vorerkrankungen — sollten den Aufenthalt im Freien zur Mittagszeit meiden, ausreichend trinken und auf leichte Kost achten. Im Verlauf des 11. August entspannt sich die Lage im Norden weiter, während im Südwesten und in Südbayern die starke Wärmebelastung anhält.
Schleswig-Holstein
In der ersten Tageshälfte besteht in Schleswig-Holstein noch eine geringe Belastung in nahezu allen gesundheitlichen Bereichen — darunter Kreislauf, Migräneanfälligkeit (Neigung zu wiederkehrenden Kopfschmerzanfällen), Konzentration und entzündlich rheumatische Beschwerden (z. B. Gelenkentzündungen wie Rheuma). Ab dem Nachmittag dreht sich die Lage: Das allgemeine Befinden sowie Konzentrations- und Leistungsfähigkeit erfahren einen positiven Einfluss. Menschen mit hohem Blutdruck (hyperton: hoher Blutdruck) und degenerativen rheumatischen Beschwerden (verschleißbedingt, z. B. Arthrose) tragen nachmittags noch eine geringe Gefährdung. Thermische Belastung besteht den ganzen Tag nicht.
Hamburg
Hamburg zeigt am 10. August denselben Tagesverlauf wie Schleswig-Holstein: In der Vormittagshälfte eine geringe Belastung für Kreislauf, Konzentration und Gelenke, ab dem Nachmittag positiver Einfluss auf allgemeines Befinden, geistige Leistungsfähigkeit und Schlafqualität. Für Menschen mit Bluthochdruck bleibt nachmittags eine geringe Gefährdung bestehen; auf degenerative rheumatische Beschwerden wirkt die Wetterlage am Nachmittag ebenfalls gering belastend. Thermische Belastung fehlt in beiden Tageshälften.
Bremen
Auch in Bremen klingen die morgendlichen Belastungen — geringe Gefährdung für Kreislauf in der hypotonen (niedriger Blutdruck) wie hypotonen Form, Asthma und Gelenke — am Nachmittag weitgehend ab. Die zweite Tageshälfte bringt für das allgemeine Wohlbefinden, Konzentration und Schlafqualität einen positiven Einfluss. Einzig Menschen mit Bluthochdruck sowie degenerativen rheumatischen Beschwerden verzeichnen am Nachmittag weiterhin eine geringe Gefährdung.
Niedersachsen
Niedersachsen teilt sich in drei Zonen mit unterschiedlicher Lage. Im nördlichen Küstenbereich entspricht der Verlauf dem der Stadtstaaten: geringe morgendliche Belastungen, positiver Einfluss ab dem Nachmittag auf Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit, weiterhin geringe Gefährdung für Bluthochdruck und Arthrose nachmittags. Im südwestlichen Niedersachsen (Emsland, Osnabrück, Weser-Ems) hält eine mäßige Wärmebelastung den ganzen Nachmittag an; Kreislauf, Gelenke und Asthma tragen dort durchgehend eine geringe Gefährdung. Im östlichen und südlichen Niedersachsen (Hannover, Braunschweig, Heide, Göttingen) ist der Vormittag belastungsfrei, der Nachmittag bringt jedoch mäßige Wärmebelastung mit geringer Gefährdung für Kreislauf, Gelenke und Asthma. In den südlichen Teilregionen empfiehlt sich ausreichende Flüssigkeitszufuhr und die Vermeidung ungewohnter körperlicher Aktivitäten zur Mittagszeit.
Mecklenburg-Vorpommern
Mecklenburg-Vorpommern folgt dem norddeutschen Muster: Am Vormittag besteht eine geringe Gefährdung für Kreislauf, Konzentration, Migräneanfälligkeit, entzündlich rheumatische Beschwerden und Asthma. Ab dem Nachmittag wirkt die Wetterlage positiv auf das allgemeine Befinden, die geistige Leistungsfähigkeit und die Schlafqualität. Menschen mit Bluthochdruck sowie Arthrose-Erkrankungen tragen nachmittags eine geringe Gefährdung. Thermische Belastung verzeichnet das Land in beiden Tageshälften des 10. August nicht.
Nordrhein-Westfalen
Nordrhein-Westfalen zeigt am 10. August einen zweiphasigen Verlauf. Am Vormittag bestehen geringe Belastungen für Kreislauf — sowohl in der hypotonen als auch in der hypertonen Form —, für entzündlich rheumatische wie auch degenerativ rheumatische Beschwerden sowie für Asthma und Konzentrationsvermögen. Der Nachmittag bringt erneut eine mäßige Wärmebelastung; geringe Gefährdungen für Kreislauf, Gelenke und Asthma setzen sich fort. Ungewohnte Aktivitäten im Freien sollten in den Mittagsstunden vermieden werden; auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist den gesamten Nachmittag zu achten.
Berlin
Berlin startet belastungsfrei in den 10. August — der Vormittag verzeichnet keinerlei Gefährdung in keinem Bereich. Der Nachmittag bringt dann eine mäßige Wärmebelastung mit geringe Belastungen für Kreislauf (beide Formen), entzündlich und degenerativ rheumatische Beschwerden sowie Asthma. Ungewohnte Außenaktivitäten mittags und nachmittags sollten vermieden werden; ausreichende Flüssigkeitszufuhr wird empfohlen.
Brandenburg
Brandenburg zeigt ein nahezu identisches Bild wie Berlin: ein belastungsfreier Vormittag, gefolgt von mäßiger Wärmebelastung am Nachmittag mit geringen Gefährdungen für Kreislauf, entzündlich und degenerativ rheumatische Beschwerden sowie Asthma. Auch hier sollten Außenaufenthalte zur Mittagszeit eingeschränkt werden. Am Folgetag kehrt die Belastung auf ein unbedeutendes Niveau zurück.
Sachsen-Anhalt
Sachsen-Anhalt weist am 10. August eine deutliche regionale Zweiteilung auf. Im nördlichen Teil (Magdeburg, Altmark, Börde) verläuft der Vormittag belastungsfrei; der Nachmittag bringt mäßige Wärmebelastung mit geringen Gefährdungen für Kreislauf, Gelenke und Asthma. Im südlichen Sachsen-Anhalt (Halle, Burgenland, Saalekreis, Mansfeld-Südharz) treten am Nachmittag starke Wärmebelastung und hohe Gefährdungen auf — für Kreislauf in beiden Formen, Migräneanfälligkeit, Konzentration, Schlafqualität, entzündlich rheumatische Beschwerden und Asthma. Dort gilt erhöhte Fürsorge für ältere Menschen und Kinder; der Aufenthalt im Freien mittags und nachmittags sollte ganz vermieden werden.
Sachsen
In Sachsen hält die Wärme den gesamten 10. August an. Bereits am Vormittag besteht eine schwache Wärmebelastung mit geringer Gefährdung für den Kreislauf in der hypotonen Form. Der Nachmittag steigert sich auf starke Wärmebelastung mit hoher Gefährdung für Kreislauf (beide Formen), Migräneanfälligkeit, Konzentration, Schlafqualität, entzündlich rheumatische Beschwerden und Asthma. Der Außenaufenthalt zur Mittagszeit sollte unbedingt vermieden werden; leichte, nicht belastende Kost sowie reichlich Flüssigkeit sind angezeigt. Ältere Menschen und Kinder benötigen erhöhte Fürsorge.
Thüringen
Thüringen verzeichnet am Vormittag noch eine schwache Wärmebelastung mit geringer Gefährdung für den hypotonen Kreislauf. Am Nachmittag steigen Wärmebelastung und Gefährdungsgrad deutlich: starke thermische Belastung, hohe Gefährdung für Kreislauf in beiden Formen, Migräneanfälligkeit, Schlafqualität, Konzentration, entzündlich rheumatische Beschwerden und Asthma. Menschen mit degenerativen rheumatischen Beschwerden tragen nachmittags eine geringe Gefährdung. Der Aufenthalt im Freien zur Mittagszeit sollte gemieden werden; besondere Vorsicht gilt im Straßenverkehr.
Hessen
Hessen gehört zu den am stärksten belasteten Bundesländern. Bereits in der Nacht zum 10. August (zweite Hälfte des 9. August) herrschte starke Wärmebelastung mit hoher Gefährdung für Kreislauf, Konzentration, Migräneanfälligkeit und entzündlich rheumatische Beschwerden. Der Vormittag des 10. August bietet eine kurze Entlastungsphase mit nur schwacher Wärmebelastung und geringer Gefährdung für den hypotonen Kreislauf. Der Nachmittag bringt erneut starke Wärmebelastung mit hoher Gefährdung für Kreislauf (beide Formen), Migräneanfälligkeit, Konzentration, Schlafqualität, entzündlich rheumatische Beschwerden und Asthma. Außenaufenthalte mittags und nachmittags sollten vermieden werden; auf leichte Kost und erhöhte Flüssigkeitszufuhr ist zu achten.
Rheinland-Pfalz
Rheinland-Pfalz zeigt eine der höchsten Belastungslagen bundesweit. Am Nachmittag des Vortages war bereits starke Wärmebelastung mit hoher Gefährdung für Kreislauf, allgemeines Befinden und entzündlich rheumatische Beschwerden aktiv. Der Vormittag des 10. August bringt eine kurze Erholung mit schwacher Wärmebelastung und geringer Gefährdung für den hypotonen Kreislauf. Ab dem Nachmittag kehrt starke Wärmebelastung mit hoher Gefährdung für Kreislauf (beide Formen), Migräneanfälligkeit, Konzentration, Schlafqualität, entzündlich rheumatische Beschwerden und Asthma zurück. Der Außenaufenthalt zur Mittagszeit muss gemieden werden; erhöhte Vorsicht gilt auch im Straßenverkehr.
Saarland
Das Saarland verzeichnet am 10. August denselben Tagesverlauf wie Rheinland-Pfalz: eine kurze Entlastungsphase am Vormittag mit schwacher Wärmebelastung und geringer Gefährdung für den hypotonen Kreislauf, gefolgt von starker Wärmebelastung und hoher Gefährdung für Kreislauf (beide Formen), Migräneanfälligkeit, Konzentration, Schlafqualität, entzündlich rheumatische Beschwerden und Asthma am Nachmittag. Die Hinweise zu Außenaufenthalt, Flüssigkeitszufuhr und Fürsorge für vulnerable Gruppen gelten uneingeschränkt. Am 11. August entspannt sich die Lage im Saarland vorübergehend, bevor am Folgeabend wieder mäßige Wärmebelastung einsetzt.
Baden-Württemberg
Baden-Württemberg trägt am 10. August durchgehend hohe körperliche Belastungen durch das Wetter. In der badischen Region (Rheinebene, Schwarzwald, Bodensee-West) besteht den gesamten Tag — Vormittag mit schwacher, Nachmittag mit starker Wärmebelastung — eine hohe Gefährdung für Kreislauf (beide Formen), Migräneanfälligkeit, Konzentration, Schlafqualität, Reizbarkeit und entzündlich rheumatische Beschwerden; Asthmabetroffene tragen eine geringe Gefährdung. In Württemberg (Stuttgart-Raum, Heilbronn, Schwäbische Alb, Bodensee-Ost) gilt dasselbe Bild am Nachmittag; der Vormittag zeigt dort nur schwache Wärmebelastung. Der Aufenthalt im Freien mittags und nachmittags sollte in beiden Regionen strikt vermieden werden; erhöhte Fürsorge für ältere Menschen und Kinder ist unbedingt geboten. Die Wärmebelastung hält in Baden auch am 11. August unvermindert an.
Bayern
Bayern verzeichnet am 10. August flächendeckend hohe körperliche Belastungen durch das Wetter. In Franken (Unter-, Mittel-, westliches Oberfranken) sowie in Schwaben und Oberbayern (inkl. Alpenrand) besteht ganztägig starke Wärmebelastung mit hoher Gefährdung für Kreislauf (beide Formen), Migräneanfälligkeit, Konzentration, Schlafqualität, Reizbarkeit und entzündlich rheumatische Beschwerden; Asthmabetroffene tragen eine geringe Gefährdung. Im östlichen Oberfranken, der Oberpfalz und Niederbayern gilt dasselbe Bild. Der Außenaufenthalt zur Mittagszeit muss unbedingt vermieden werden; ausreichende Flüssigkeitszufuhr, leichte Kost sowie erhöhte Vorsicht im Straßenverkehr sind für alle Regionen Bayerns angezeigt. Besondere Fürsorge gilt älteren Menschen und Kindern. In Schwaben, Oberbayern und Teilen Ostbayerns hält die starke Wärmebelastung auch am 11. August an.
Zum Wetterbericht für Deutschland geht es hier.
Datenquellen: Deutscher Wetterdienst (DWD Biowetter, Pollen, UV, therm. Belastung); BrightSky. Stand: 10.08.2026. Die Daten werden täglich aktualisiert.
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