Biowetter Deutschland: Süden und Mitte mit hoher Belastung am Vormittag, Norden überwiegend gering belastet

Das biometeorologische (menschliche Reaktion auf das Wetter) Geschehen verläuft am 19. Juli 2026 in Deutschland zweigeteilt. Im Norden und Westen dominiert eine geringe bis günstige Lage, während der Süden und Teile der Mitte — darunter Bayern, Baden-Württemberg, Thüringen, Sachsen und das südliche Sachsen-Anhalt — am Vormittag hohe Gefährdungswerte bei Bluthochdruck (hypertone Form, also hoher Blutdruck), degenerativ rheumatischen Beschwerden (verschleißbedingt, z. B. Arthrose) sowie Asthma aufweisen. Der Nachmittag bringt in diesen Regionen eine deutliche Entspannung. Am Montag, 20. Juli, zeigt das gesamte Bundesgebiet biometeorologisch keinen relevanten Einfluss. Personen mit hohem Blutdruck, Arthrose oder Asthma sollten am Vormittag des 19. Juli im Süden und in der Mitte schonendes Verhalten einplanen und ungewohnte körperliche Aktivitäten meiden.

Gesundheitslage heute

Außen-Belastung (Pollen/UV/Hitze): hoch
Stärkste Pollenregion

Nordrhein-Westfalen · Gräser
Höchster UV-Wert

Baden-Württemberg · 7
Außen-Belastung (Pollen/UV/Hitze)

hoch
Länder mit hoher Außen-Belastung

8
Länder mit hohem UV

5
Länder mit starker Pollenlage

7
Die Außen-Belastung bündelt Pollen, UV und Hitze — sie beschreibt die Umwelt-Exposition im Freien, unabhängig vom individuellen Befinden (siehe Text).
Stand: 19. Juli 2026, 07:30 Uhr · Quellen: DWD (Pollen, UV, therm. Belastung), BrightSky

Schleswig-Holstein

In Schleswig-Holstein zeigt der gesamte 19. Juli eine geringe biometeorologische Gefährdung. Psychisch-geistige Leistungsfähigkeit, Konzentration, Kopfschmerz- bzw. Migräneanfälligkeit (Neigung zu wiederkehrenden Kopfschmerzanfällen) sowie Reizbarkeit und Stimmung liegen den ganzen Tag über im Bereich geringer Belastung. Sowohl die hypotone (niedriger Blutdruck) als auch die hypertone Form des Herz-Kreislauf-Geschehens tragen eine geringe Gefährdung, ebenso degenerative und entzündlich rheumatische (z. B. Gelenkentzündungen wie Rheuma) Beschwerden sowie Asthma. Eine thermische Belastung (Zusammenwirken von Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Wind) besteht nicht. Am 20. Juli entfällt jeglicher negativer biometeorologischer Einfluss.

Hamburg

Hamburg zeigt am 19. Juli dasselbe Bild wie das benachbarte Schleswig-Holstein: über den gesamten Tag geringe Gefährdung in allen erfassten Kategorien, darunter allgemeines Befinden, beide Formen des Herz-Kreislauf-Geschehens, Rheuma und Asthma. Eine thermische Belastung liegt nicht vor. Am Folgetag herrscht biometeorologisch kein nennenswerter Einfluss.

Bremen

Für Bremen gilt am 19. Juli durchgehend eine geringe biometeorologische Gefährdung — identisch mit der Lage in Hamburg und Schleswig-Holstein. Allgemeines Befinden, Kreislauf in beiden Formen, rheumatische Beschwerden und Asthma liegen im unteren Gefährdungsbereich, ohne thermische Belastung. Am 20. Juli entfällt auch hier jeder Einfluss.

Niedersachsen

In Niedersachsen verlaufen die Teilregionen am 19. Juli unterschiedlich. Das nördliche Niedersachsen (Küste, Nordwest) verzeichnet den ganzen Tag eine geringe Gefährdung in allen Kategorien, ohne thermische Belastung. Das südwestliche Niedersachsen (Emsland, Osnabrück, Weser-Ems) profitiert am Vormittag und Nachmittag sogar von einem positiven biometeorologischen Einfluss auf das allgemeine Befinden; lediglich bei Hypertonie und degenerativem Rheuma besteht eine geringe Gefährdung. Im östlichen und südlichen Niedersachsen (Hannover, Braunschweig, Heide, Göttingen) zeigt der Vormittag einen positiven Einfluss auf Befinden und Leistungsfähigkeit, am Nachmittag wechselt die Lage auf geringe Gefährdung in allen Bereichen. Am 20. Juli ist in allen Teilregionen kein biometeorologischer Einfluss mehr feststellbar.

Mecklenburg-Vorpommern

Mecklenburg-Vorpommern weist am 19. Juli den ganzen Tag eine geringe biometeorologische Gefährdung auf — bei allgemeinem Befinden, beiden Herz-Kreislauf-Formen, entzündlichen und degenerativen rheumatischen Beschwerden sowie Asthma. Thermische Belastung liegt nicht vor. Am 20. Juli besteht kein biometeorologischer Einfluss.

Nordrhein-Westfalen

In Nordrhein-Westfalen zeigt der 19. Juli sowohl am Vor- als auch am Nachmittag einen positiven Einfluss auf das allgemeine Befinden, die psychisch-geistige Leistungsfähigkeit und die Schlafqualität. Einzige Einschränkung bildet eine geringe Gefährdung bei hypertoner Herz-Kreislauf-Anfälligkeit und degenerativem Rheuma; hypotone Beschwerden und Asthma bleiben ohne Einfluss. Thermische Belastung tritt nicht auf. Der 20. Juli bringt biometeorologisch keine relevanten Einflüsse.

Berlin

Berlin startet den 19. Juli am Vormittag mit einem positiven Einfluss auf allgemeines Befinden und Leistungsfähigkeit, während bei Hypertonie und degenerativem Rheuma eine geringe Gefährdung verbleibt. Am Nachmittag wechselt die Lage: Allgemeines Befinden, beide Herz-Kreislauf-Formen, rheumatische Beschwerden und Asthma erreichen den Bereich geringer Gefährdung. Thermische Belastung besteht tagsüber nicht. Am 20. Juli zeigt Berlin keinerlei biometeorologischen Einfluss.

Brandenburg

Brandenburg verläuft am 19. Juli parallel zu Berlin: Am Vormittag positiver Einfluss auf Befinden und Leistungsfähigkeit bei gleichzeitig geringer Gefährdung für Hypertonie und degeneratives Rheuma, am Nachmittag geringe Gefährdung in allen relevanten Kategorien inklusive entzündlicher Rheumaformen und Asthma. Eine thermische Belastung liegt nicht vor. Am 20. Juli ist die biometeorologische Lage neutral.

Sachsen-Anhalt

In Sachsen-Anhalt weichen die Teilregionen am 19. Juli deutlich voneinander ab. Das nördliche Sachsen-Anhalt (Magdeburg, Altmark, Börde) verzeichnet am Vormittag einen positiven Einfluss auf Befinden und Leistungsfähigkeit sowie geringe Gefährdung bei Hypertonie und degenerativem Rheuma; der Nachmittag bringt geringe Gefährdung über alle Kategorien. Das südliche Sachsen-Anhalt (Halle, Burgenland, Saalekreis, Mansfeld-Südharz) zeigt am Vormittag hingegen eine hohe Gefährdung bei hypertoner Herz-Kreislauf-Anfälligkeit, Angina pectoris (Brustenge durch Herzdurchblutungsstörung), degenerativem Rheuma und Asthma; am Nachmittag entspannt sich die Lage auf positiven Einfluss für das allgemeine Befinden und geringe Gefährdung bei Hypertonie und Rheuma. Am 20. Juli besteht im gesamten Bundesland kein biometeorologischer Einfluss.

Sachsen

Sachsen zeigt am Vormittag des 19. Juli eine hohe Gefährdung bei hypertoner Herz-Kreislauf-Anfälligkeit einschließlich Angina-pectoris-Anfälligkeit, degenerativem Rheuma und Asthma; das allgemeine Befinden liegt im Bereich geringer Gefährdung. Am Nachmittag dreht die Lage auf positiven Einfluss bei Befinden und Leistungsfähigkeit, Hypertonie und degeneratives Rheuma verbleiben auf geringer Gefährdung. Thermische Belastung tritt am 19. Juli nicht auf. Am 20. Juli ist die Lage neutral.

Thüringen

Thüringen folgt am Vormittag des 19. Juli dem Muster der angrenzenden Süd- und Mitteldeutschland-Regionen: hohe Gefährdung bei hypertoner Herz-Kreislauf-Anfälligkeit, Angina pectoris, degenerativem Rheuma und Asthma, während das allgemeine Befinden im Bereich geringer Gefährdung verbleibt. Am Nachmittag wechselt die Lage auf einen positiven Einfluss für Befinden und Leistungsfähigkeit; Hypertonie und degeneratives Rheuma fallen auf geringe Gefährdung. Am 20. Juli sind keine biometeorologischen Einflüsse feststellbar.

Hessen

In Hessen verlaufen Vor- und Nachmittag des 19. Juli unterschiedlich. Der Vormittag bringt einen positiven Einfluss auf allgemeines Befinden und Konzentration sowie geringe Gefährdung bei Hypertonie und degenerativem Rheuma, ohne thermische Belastung. Am Nachmittag tritt eine schwache Wärmebelastung auf; dabei bestehen geringe Gefährdungen für Hypertonie, degeneratives Rheuma und Asthma. Am 20. Juli zeigt der Vormittag keinerlei Einfluss; am Nachmittag tritt erneut schwache Wärmebelastung auf, verbunden mit geringer Gefährdung in der hypotonen Herz-Kreislauf-Form.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz verzeichnet am Vormittag des 19. Juli einen positiven Einfluss auf Befinden und Leistungsfähigkeit sowie geringe Gefährdung bei Hypertonie und degenerativem Rheuma. Der Nachmittag bringt schwache Wärmebelastung mit geringer Gefährdung für Hypertonie, degeneratives Rheuma und Asthma. Am 20. Juli ist am Vormittag kein Einfluss vorhanden; am Nachmittag schwache Wärmebelastung mit geringer Gefährdung in der hypotonen Kreislaufform.

Saarland

Das Saarland zeigt am Vormittag des 19. Juli einen positiven biometeorologischen Einfluss auf das allgemeine Befinden und die Leistungsfähigkeit, bei geringer Gefährdung für Hypertonie und degeneratives Rheuma. Am Nachmittag liegt schwache Wärmebelastung an, verbunden mit geringer Gefährdung für hypertone Herz-Kreislauf-Anfälligkeit, degeneratives Rheuma und Asthma. Am Folgetag gilt am Nachmittag ebenfalls schwache Wärmebelastung mit geringer Gefährdung in der hypotonen Kreislaufform; der Vormittag bleibt ohne Einfluss.

Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg weisen beide Teilregionen am Vormittag des 19. Juli eine hohe Gefährdung bei hypertoner Herz-Kreislauf-Anfälligkeit einschließlich Angina pectoris, degenerativem Rheuma und Asthma auf; das allgemeine Befinden liegt auf geringer Gefährdung. Am Nachmittag löst sich die Hochbelastung auf: Baden (Rheinebene, Schwarzwald, Bodensee-West) zeigt dann nur noch geringe Gefährdung bei Hypertonie, degenerativem Rheuma und Asthma bei schwacher Wärmebelastung. Württemberg (Stuttgart-Raum, Heilbronn, Schwäbische Alb, Bodensee-Ost) dreht am Nachmittag auf positiven Einfluss bei Befinden und Leistungsfähigkeit, geringe Gefährdung bei Hypertonie und degenerativem Rheuma. Am 20. Juli tritt in beiden Regionen am Nachmittag schwache Wärmebelastung mit geringer Gefährdung in der hypotonen Kreislaufform auf.

Bayern

Bayern verzeichnet am Vormittag des 19. Juli in allen drei Teilregionen — Franken (Unter-, Mittel-, westliches Oberfranken), Östliches Oberfranken/Oberpfalz/Niederbayern sowie Schwaben und Oberbayern einschließlich Alpenrand — eine hohe Gefährdung bei hypertoner Herz-Kreislauf-Anfälligkeit, Angina pectoris, degenerativem Rheuma und Asthma; das allgemeine Befinden liegt im Bereich geringer Gefährdung. Am Nachmittag entspannt sich die Lage in allen Regionen auf positiven Einfluss für Befinden und Leistungsfähigkeit sowie geringe Gefährdung bei Hypertonie und degenerativem Rheuma. Am 20. Juli bleibt der Vormittag neutral; am Nachmittag tritt in allen Teilregionen schwache Wärmebelastung mit geringer Gefährdung in der hypotonen Kreislaufform auf.

Quelle: Deutscher Wetterdienst (DWD), Biowetterdaten vom 19.07.2026.

Lage nach Bundesland

Stärkste Pollenregion

Nordrhein-Westfalen · Gräser
Höchster UV-Wert

Baden-Württemberg · 7
Thermische Spitzenregion

Niedersachsen · gering
Höchste Außen-Belastung

Baden-Württemberg · hoch
Bundesländer gesamt16
Länder mit starker Pollenlage7
Länder mit hohem UV5
Länder mit thermischer Belastung0
Länder mit hoher Außen-Belastung8

Zum Wetterbericht für Deutschland geht es hier.

Datenquellen: Deutscher Wetterdienst (DWD Biowetter, Pollen, UV, therm. Belastung); BrightSky. Stand: 19.07.2026. Die Daten werden täglich aktualisiert.