Das biometeorologische (menschliche Reaktion auf das Wetter) Geschehen zeigt sich am 5. Mai regional unterschiedlich. Während die Küstenregionen weitgehend beschwerdefrei bleiben, treten in weiten Teilen Deutschlands geringe Gefährdungen für wetterfühlige Menschen auf. Besonders Menschen mit niedrigem Blutdruck (hypotone Form), hohem Blutdruck (hypertone Form) und rheumatischen Leiden sollten auf schonende Aktivitäten achten. Die thermische Belastung (Zusammenwirken von Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Wind) bleibt überwiegend niedrig, nur vereinzelt tritt schwache Wärmebelastung auf. Der Dienstag bringt in den meisten Regionen eine Fortsetzung der leichten Belastungen.
Schleswig-Holstein
Das nördlichste Bundesland zeigt sich biometeorologisch unbelastet. Weder das allgemeine Befinden noch spezielle Beschwerdebilder erfahren wetterbedingte Beeinträchtigungen. Die thermische Belastung bleibt durchgehend niedrig. Bewegung im Freien stärkt die Abwehrkräfte und ist uneingeschränkt empfehlenswert. Diese günstige Lage setzt sich auch am Dienstag fort.
Hamburg
Die Hansestadt profitiert von der günstigen Wetterlage an der Nordsee. Alle untersuchten Beschwerdebilder bleiben ohne wetterbedingte Beeinträchtigung. Thermische Belastungen treten nicht auf. Aktivitäten im Freien fördern die Gesundheit und können ohne Einschränkungen durchgeführt werden. Auch der folgende Tag bringt keine Änderung dieser positiven biometeorologischen Bedingungen.
Bremen
Das kleinste Flächenland zeigt ebenfalls eine neutrale biometeorologische Lage. Weder Kreislaufbeschwerden noch rheumatische oder asthmatische Probleme werden durch das Wetter verstärkt. Die Temperaturbedingungen belasten den Organismus nicht zusätzlich. Outdoor-Aktivitäten unterstützen die körpereigenen Abwehrkräfte optimal. Diese stabile Situation bleibt auch am Dienstag bestehen.
Niedersachsen
Das Flächenland teilt sich biometeorologisch in zwei Bereiche. Während die nördlichen Küstenregionen keine Wetterbelastungen aufweisen, zeigen die südwestlichen und östlichen Landesteile geringe Gefährdungen. Dort können Konzentrationsschwäche, Migräneanfälligkeit (Neigung zu wiederkehrenden Kopfschmerzanfällen) und Kreislaufbeschwerden auftreten. Menschen mit rheumatischen Leiden und Asthma sollten ungewohnte Anstrengungen meiden. Diese unterschiedlichen Bedingungen bleiben auch am Dienstag erhalten.
Mecklenburg-Vorpommern
Das nordöstliche Bundesland erlebt einen Wechsel der biometeorologischen Bedingungen. Während der Montagabend noch beschwerdefrei verläuft, bringt der Montagvormittag geringe Belastungen für verschiedene Beschwerdebilder. Der weitere Tagesverlauf entspannt sich wieder, und auch der Dienstag zeigt keine nennenswerten Wetterbelastungen. Thermische Probleme treten nicht auf.
Nordrhein-Westfalen
Das bevölkerungsreichste Bundesland zeigt durchgehend geringe biometeorologische Belastungen. Menschen mit Kreislaufproblemen, sowohl bei niedrigem als auch hohem Blutdruck, können verstärkt Beschwerden verspüren. Auch die psychisch-geistige Leistungsfähigkeit und Schmerzempfindlichkeit sind leicht erhöht. Rheumatische und asthmatische Beschwerden können sich verstärken. Diese Situation setzt sich auch am Dienstag kontinuierlich fort.
Berlin
Die Hauptstadt verzeichnet am Sonntagabend eine schwache Wärmebelastung bei gleichzeitig geringen Gefährdungen für verschiedene Beschwerdebilder. Menschen mit Angina pectoris (Brustenge durch Herzdurchblutungsstörung) bleiben zunächst unbeeinträchtigt. Ab Montag normalisiert sich die thermische Situation, während die leichten biometeorologischen Belastungen bis Dienstag anhalten. Besonders Kreislaufpatienten sollten Vorsicht walten lassen.
Brandenburg
Das die Hauptstadt umgebende Land ähnelt Berlin in der biometeorologischen Entwicklung. Der Sonntagabend bringt schwache Wärmebelastung kombiniert mit geringen Gefährdungen für mehrere Beschwerdebilder. Ab Montag verschwinden die thermischen Probleme, während die leichten Wetterbelastungen für Kreislauf-, Rheuma- und Asthmapatienten bestehen bleiben. Der Dienstag bringt keine wesentliche Änderung dieser Bedingungen.
Sachsen-Anhalt
Das mitteldeutsche Land zeigt regionale Unterschiede in der biometeorologischen Belastung. Der Norden um Magdeburg erlebt am Sonntagabend schwache Wärmebelastung mit entsprechenden Gefährdungen, während der Süden um Halle zunächst nur bei thermischen Problemen geringe Kreislaufbelastungen zeigt. Ab Montag gleichen sich beide Landesteile mit einheitlich geringen Gefährdungen an. Diese Lage stabilisiert sich auch am Dienstag.
Sachsen
Der Freistaat durchläuft eine typische Entwicklung von thermischer Belastung zu allgemeinen biometeorologischen Gefährdungen. Am Sonntagabend beschränken sich die Probleme auf schwache Wärmebelastung und leichte Kreislaufbeschwerden bei niedrigem Blutdruck. Ab Montag treten dann umfassendere geringe Gefährdungen für alle untersuchten Beschwerdebilder auf. Diese erweiterten Belastungen setzen sich auch am Dienstag fort.
Thüringen
Das grüne Herz Deutschlands zeigt eine parallele Entwicklung zu Sachsen. Zunächst dominieren am Sonntagabend thermische Belastungen mit punktuellen Kreislaufproblemen. Der weitere Verlauf bringt dann eine Ausweitung auf verschiedene biometeorologische Gefährdungen. Menschen mit Rheuma, Asthma und Kreislaufproblemen sollten ab Montag besondere Rücksicht auf ihren Körper nehmen. Am Dienstag halten diese Bedingungen an.
Hessen
Das zentrale Bundesland startet mit optimalen biometeorologischen Bedingungen in die Woche. Sowohl Sonntagabend als auch Montagvormittag bleiben frei von Wetterbelastungen jeder Art. Erst ab Montagnachmittag treten geringe Gefährdungen für das allgemeine Befinden und verschiedene Krankheitsbilder auf. Diese leichten Belastungen etablieren sich am Dienstag als neue Normalität für wetterfühlige Menschen.
Rheinland-Pfalz
Das südwestdeutsche Land folgt einem ähnlichen Muster wie Hessen. Die ersten Tageshälften verlaufen biometeorologisch neutral und ermöglichen uneingeschränkte Aktivitäten im Freien. Ab Montagnachmittag stellen sich dann geringe Gefährdungen für Kreislauf, Rheuma und andere wetterempfindliche Bereiche ein. Der Dienstag bringt eine Fortsetzung dieser milden, aber spürbaren Belastungen für entsprechend veranlagte Menschen.
Saarland
Das kleinste Flächenland im Südwesten zeigt eine identische Entwicklung wie die Nachbarregionen. Zunächst herrschen ideale biometeorologische Verhältnisse ohne jegliche Wetterbelastung. Ab Montagnachmittag müssen sich wetterfühlige Menschen auf geringe Beeinträchtigungen einstellen. Besonders Menschen mit Kreislaufproblemen und chronischen Schmerzen sollten dann auf ihren Körper hören. Diese Situation stabilisiert sich auch am Dienstag.
Baden-Württemberg
Der Südwesten zeigt regionale Unterschiede in der biometeorologischen Entwicklung. Während Baden zunächst neutral startet und ab Montagnachmittag geringe Belastungen entwickelt, bleibt Württemberg länger beschwerdefrei. Erst am Dienstag treten in Württemberg vereinzelte Kreislaufprobleme bei schwacher Wärmebelastung auf. Baden folgt dem allgemeinen Muster mit kontinuierlichen leichten Gefährdungen ab Montagnachmittag. Insgesamt dominieren aber günstige Bedingungen.
Bayern
Der Freistaat präsentiert sich regional differenziert. Franken bleibt weitgehend biometeorologisch neutral, nur am Dienstag tritt schwache Wärmebelastung mit leichten Kreislaufproblemen auf. Die östlichen Regionen um Oberpfalz und Niederbayern zeigen bereits am Sonntag und Montag schwache thermische Belastungen mit entsprechenden Kreislaufbeschwerden. Schwaben und Oberbayern folgen einem ähnlichen Muster. Insgesamt bleiben die Belastungen mild und auf Kreislaufempfindliche beschränkt.
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Datenquelle: Deutscher Wetterdienst (DWD). Stand: 05.05.2026. Die Daten werden täglich aktualisiert.