Biowetter Deutschland: Nordsüdgefälle am 27. Oktober – Belastungen im Norden und Westen lösen sich im Tagesverlauf auf

Am 27. Oktober 2026 zeigt das Biowetter in Deutschland ein deutliches Gefälle zwischen West und Ost sowie Nord und Süd. Im Norden und Westen — Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland sowie Teilen Baden-Württembergs — bestand in den Morgenstunden noch eine geringe körperliche Belastung durch die Wetterlage, die vor allem Kreislauf, allgemeines Befinden und entzündlich rheumatische Beschwerden (z.B. Gelenkentzündungen wie Rheuma) betraf.

Gesundheitslage heute

Außen-Belastung (Pollen/UV/Hitze): niedrig
Stärkste Pollenregion

Schleswig-Holstein · Hasel
Höchster UV-Wert

Nordrhein-Westfalen · 2
Außen-Belastung (Pollen/UV/Hitze)

niedrig
Länder mit hoher Außen-Belastung

0
Länder mit hohem UV

0
Länder mit starker Pollenlage

0
Die Außen-Belastung bündelt Pollen, UV und Hitze — sie beschreibt die Umwelt-Exposition im Freien, unabhängig vom individuellen Befinden (siehe Text).
Stand: 27. Oktober 2026, 09:30 Uhr · Quellen: DWD (Pollen, UV, therm. Belastung), BrightSky

Ab dem Nachmittag wechselt die Lage im Westen und Norden auf positiven Einfluss

In diesen Regionen wechselt die Lage am Nachmittag des 27. Oktober auf positiven Einfluss: Psychische Leistungsfähigkeit, Konzentration und Schlafqualität profitieren, während bei hohem Blutdruck eine geringe Gefährdung verbleibt. Im Osten und Süden — Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Thüringen sowie Teile Bayerns und Württembergs — startet der Tag mit einer ähnlichen geringen Belastung in der ersten Tageshälfte, die sich am Nachmittag ebenfalls auflöst. Eine Ausnahme bildet Ostbayern (östliches Oberfranken, Oberpfalz, Niederbayern), wo am Morgen schwache Kältereize (thermische Belastung durch das Zusammenwirken von Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Wind) auftreten und das gesamte Beschwerdesspektrum inklusive Asthma und erhöhtem Blutdruck gering belastet ist. Bewegung im Freien stärkt in allen Regionen die Abwehrkräfte; Personen mit Bluthochdruck sollten am Nachmittag schonend vorgehen.

Schleswig-Holstein

Der Vormittag des 27. Oktober verläuft in Schleswig-Holstein ohne messbare körperliche Belastung durch die Wetterlage. Am Nachmittag wirkt sich die Wetterlage positiv auf Konzentration, psychische Leistungsfähigkeit und Schlafqualität aus. Gleichzeitig besteht für Personen mit hohem Blutdruck (hyperton) eine geringe Gefährdung — sowohl für allgemeine Herz-Kreislaufbeschwerden als auch für Angina pectoris (Brustenge durch Herzdurchblutungsstörung). Degenerativ rheumatische Beschwerden (verschleißbedingt, z.B. Arthrose) sind am Nachmittag ebenfalls gering gefährdet.

Hamburg

Hamburg folgt am 27. Oktober demselben Muster wie Schleswig-Holstein. Der Vormittag bleibt ohne körperliche Belastung. Ab dem Nachmittag verbessern sich psychische Leistungsfähigkeit, Konzentration und Schlafqualität wetterbedingt. Für hypertone Personen besteht am Nachmittag eine geringe Gefährdung, einschließlich erhöhter Angina-pectoris-Anfälligkeit. Auch degenerativ rheumatische Beschwerden können nachmittags gering belastet sein.

Bremen

In Bremen zeigt der 27. Oktober einen unbelasteten Vormittag ohne Einfluss der Wetterlage auf Kreislauf, Befinden oder Gelenke. Der Nachmittag bringt einen positiven Einfluss auf Konzentration, Schlaf und psychische Leistungsfähigkeit. Hypertone Personen sollten am Nachmittag auf schonendes Verhalten achten, da sowohl allgemeine Herz-Kreislaufbeschwerden als auch die Anfälligkeit für Angina pectoris gering erhöht sind. Degenerativ rheumatische Beschwerden sind nachmittags ebenfalls gering belastet.

Niedersachsen

Alle drei Teilregionen Niedersachsens — Küste und Nordwest, Emsland und Weser-Ems sowie Hannover, Braunschweig und Göttingen — verhalten sich am 27. Oktober einheitlich. Der Vormittag verläuft ohne Belastung. Am Nachmittag wirkt die Wetterlage positiv auf Konzentration und Schlafqualität, während für Personen mit hohem Blutdruck eine geringe Gefährdung für Herz-Kreislaufbeschwerden und Angina pectoris besteht. Degenerativ rheumatische Beschwerden sind in der zweiten Tageshälfte gering belastet.

Mecklenburg-Vorpommern

Mecklenburg-Vorpommern weicht im Tagesrhythmus leicht vom westlichen Nachbarn ab. Der Vormittag des 27. Oktober bringt hier eine geringe Belastung für allgemeines Befinden, hypotonen (niedriger Blutdruck) Kreislauf und entzündlich rheumatische Beschwerden. Am Nachmittag löst sich diese Belastung vollständig auf, der Einfluss auf Befinden, Kreislauf und Gelenke ist dann neutral.

Nordrhein-Westfalen

Nordrhein-Westfalen startet ohne körperliche Belastung in den Vormittag des 27. Oktober. Die zweite Tageshälfte bringt einen positiven Einfluss auf Konzentration, psychische Leistungsfähigkeit und Schlafqualität. Gleichzeitig gilt für hypertone Personen am Nachmittag eine geringe Gefährdung, die Herz-Kreislaufbeschwerden und Angina pectoris einschließt. Degenerativ rheumatische Beschwerden sind nachmittags gering belastet.

Berlin

Berlin zeigt am 27. Oktober ein ähnliches Bild wie die östlichen Bundesländer: Der Vormittag ist durch eine geringe Belastung für allgemeines Befinden, hypotone Kreislaufreaktionen und entzündlich rheumatische Beschwerden geprägt. Am Nachmittag löst sich die Belastung vollständig auf, alle Bereiche verzeichnen keinen Einfluss der Wetterlage.

Brandenburg

Brandenburg verläuft am 27. Oktober parallel zu Berlin. In der ersten Tageshälfte besteht eine geringe Belastung für allgemeines Befinden, hypotone Kreislaufreaktionen sowie entzündlich rheumatische Beschwerden. Der Nachmittag ist in allen Bereichen ohne wetterbedingte Einschränkungen.

Sachsen-Anhalt

Beide Teilregionen Sachsen-Anhalts — der nördliche Bereich um Magdeburg und die Altmark sowie der südliche Bereich um Halle — weisen am 27. Oktober dasselbe Muster auf. Am Vormittag besteht eine geringe Belastung für allgemeines Befinden, hypotone Kreislaufreaktionen und entzündlich rheumatische Beschwerden. Der Nachmittag bleibt ohne Einfluss auf Kreislauf, Befinden oder Gelenke.

Sachsen

Sachsen zeigt am 27. Oktober in der ersten Tageshälfte eine geringe Belastung, die allgemeines Befinden, hypotone Kreislaufreaktionen und entzündlich rheumatische Beschwerden betrifft. Am Nachmittag tritt kein wetterbedingt negativer Einfluss mehr auf; die Lage ist in allen Bereichen neutral.

Thüringen

Thüringen folgt am 27. Oktober dem Muster der mitteldeutschen Bundesländer. Der Vormittag bringt eine geringe Belastung für allgemeines Befinden, hypotone Kreislaufanfälligkeit und entzündlich rheumatische Beschwerden. Ab dem Nachmittag besteht kein Einfluss der Wetterlage mehr auf Kreislauf, Befinden oder Gelenke.

Hessen

Hessen startet ohne Belastung in den Vormittag des 27. Oktober. Am Nachmittag wirkt die Wetterlage positiv auf psychische Leistungsfähigkeit, Konzentration und Schlafqualität. Für Personen mit hohem Blutdruck besteht am Nachmittag eine geringe Gefährdung, die allgemeine Herz-Kreislaufbeschwerden und Angina pectoris einschließt. Degenerativ rheumatische Beschwerden sind in der zweiten Tageshälfte gering belastet.

Rheinland-Pfalz

In Rheinland-Pfalz verläuft der Vormittag des 27. Oktober ohne wetterbedingte körperliche Belastung. Der Nachmittag bringt einen positiven Einfluss auf Konzentration, Schlafqualität und psychische Leistungsfähigkeit. Hypertone Personen sollten ab dem Nachmittag schonend agieren, da eine geringe Gefährdung für Herz-Kreislaufbeschwerden und Angina pectoris besteht. Degenerativ rheumatische Beschwerden sind nachmittags gering belastet.

Saarland

Das Saarland zeigt am 27. Oktober einen unbelasteten Vormittag. Ab dem Nachmittag wirkt die Wetterlage fördernd auf Konzentration, Schlaf und psychische Leistungsfähigkeit. Für Personen mit hohem Blutdruck verbleibt am Nachmittag eine geringe Gefährdung für allgemeine Herz-Kreislaufbeschwerden sowie für Angina pectoris. Degenerativ rheumatische Beschwerden sind in der zweiten Tageshälfte gering belastet.

Baden-Württemberg

Die Teilregionen Baden-Württembergs unterscheiden sich am 27. Oktober leicht. Baden (Rheinebene, Schwarzwald, Bodensee-West) startet ohne Belastung und zeigt ab dem Nachmittag einen positiven Einfluss auf Konzentration und Schlaf bei geringer Gefährdung für hypertone Personen sowie degenerativ rheumatische Beschwerden. In Württemberg (Stuttgart, Heilbronn, Schwäbische Alb, Bodensee-Ost) besteht dagegen am Vormittag eine geringe Belastung für allgemeines Befinden, hypotone Kreislaufreaktionen und entzündlich rheumatische Beschwerden; der Nachmittag ist dann ohne messbaren Einfluss.

Bayern

Bayern weist am 27. Oktober die größten regionalen Unterschiede auf. Franken sowie Schwaben und Oberbayern zeigen am Vormittag eine geringe Belastung für allgemeines Befinden, hypotone Kreislaufreaktionen und entzündlich rheumatische Beschwerden; der Nachmittag ist dort neutral. Im östlichen Oberfranken, der Oberpfalz und Niederbayern hingegen treten am Vormittag schwache Kältereize auf, die das gesamte Spektrum der körperlichen Belastungen durch das Wetter gering erhöhen — einschließlich Asthma und hypertoner Kreislaufgefährdung. Hypertone Personen sollten in dieser Region am Vormittag ungewohnte körperliche Aktivitäten im Freien vermeiden und auf angepasste Bekleidung achten. Am Nachmittag löst sich auch dort die Belastung auf.

Zum Wetterbericht für Deutschland geht es hier.

Datenquellen: Deutscher Wetterdienst (DWD Biowetter, Pollen, UV, therm. Belastung); BrightSky. Stand: 27.10.2026. Die Daten werden täglich aktualisiert.