Das Wetter in Deutschland: Herbstsonne bei 7 Grad und trockenem Hochdruckwetter

Der Donnerstag präsentiert sich in Deutschland von seiner ruhigen, herbstlich-frischen Seite. Ein kräftiges Hochdruckgebiet mit 1030 Hektopascal sorgt dafür, dass der Tag vollständig trocken bleibt — die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei gerade einmal 2 Prozent, Niederschlag fällt keiner. Die Temperaturen bewegen sich zwischen 0 und 7 Grad, wobei die hohe Luftfeuchte von durchschnittlich 89 Prozent die Kälte am Morgen spürbar macht. Immerhin zeigt sich die Sonne rund vier Stunden lang, bei einer mittleren Bewölkung von 53 Prozent also durchaus angenehme Lichtmomente für einen Novembertag. Der Wind weht mit bis zu 22 km/h und bringt gelegentlich Böen bis 34 km/h, bleibt damit aber harmlos. Die Sichtweite liegt bei guten 16 Kilometern — ein Zeichen für die stabile, klare Hochdruckluft über dem Land.

Freitag bringt mehr Wolken, weniger Sicht

Der Freitag setzt die Trockenheit nahtlos fort, zeigt sich jedoch etwas grauer als der Donnerstag. Die Bewölkung steigt auf durchschnittlich 66 Prozent, die Sonnenscheindauer sinkt leicht auf rund 3,8 Stunden. Auch die Sichtweite geht auf 10 Kilometer zurück — ein deutlicher Unterschied zum heutigen Tag, was auf aufziehende Dunst- oder Nebelfelder in Bodennähe hindeutet. Die Temperaturen bleiben mit 2 bis 7 Grad auf ähnlichem Niveau, kühlen in den Nächten aber kaum stärker aus als zuvor. Der Wind lässt mit Spitzenböen bis 28 km/h gegenüber heute spürbar nach, der Luftdruck hält sich stabil bei 1028 Hektopascal. Regen ist mit einer Wahrscheinlichkeit von maximal 1 Prozent so gut wie ausgeschlossen.

Wochenende grau und fast windstill

Zum Wochenende hin trübt die Hochdrucklage zunehmend ein. Der Samstag bringt bei 2 bis 5 Grad nur noch rund 2,2 Stunden Sonne, die Bewölkung klettert auf 75 Prozent, bleibt aber trocken — Niederschlag ist mit maximal 2 Prozent Wahrscheinlichkeit erneut kein Thema. Der Wind schwächt sich auf höchstens 13 km/h ab, Böen bis 24 km/h sind möglich. Am Sonntag dann verharren die Temperaturen den ganzen Tag bei etwa 2 Grad, die Bewölkung erreicht 80 Prozent und die Sonne zeigt sich überhaupt nicht mehr. Der Wind kommt praktisch zum Erliegen — Böen von maximal 11 km/h sind kaum spürbar. Der Luftdruck verbleibt bei 1026 Hektopascal, das Hoch hält sich, doch zunehmende Hochnebelfelder prägen das Bild des spätherbstlichen Wochenendes.

Warm anziehen, Schichten helfen jetzt

Bei Tiefstwerten um den Gefrierpunkt am Donnerstagmorgen ist warmes Schichten-Anziehen Pflicht: eine Thermounterwäsche oder ein wärmendes Fleece unter der Jacke zahlt sich aus, besonders wenn die hohe Luftfeuchte von knapp 90 Prozent die gefühlte Kälte verstärkt. Einen Regenschirm können Sie hingegen getrost zuhause lassen — das Wetter bleibt die gesamte Vorhersageperiode über trocken. Wer die raren Sonnenstunden der nächsten Tage für einen Spaziergang oder eine Radtour nutzen möchte, sollte Donnerstag oder Freitag wählen, denn das Wochenende verspricht kaum Licht. Achten Sie am Donnerstag außerdem auf die Böen bis 34 km/h, falls Sie mit dem Fahrrad unterwegs sind.