Das Wetter in Deutschland: Regen und Böen bis 56 km/h am Sonntag

Der Sonntag zeigt sich von seiner ungemütlichen Seite: Eine dichte Wolkendecke mit durchschnittlich 86 Prozent Bedeckung liegt über Deutschland, und ergiebiger Regen bestimmt das Bild – bis zu 14,6 mm Niederschlag fallen bei einer Regenwahrscheinlichkeit von bis zu 81 Prozent. Die Temperaturen bewegen sich dabei zwischen 7 und 12 Grad, bleiben also für Ende Oktober im gewohnten Rahmen. Der Wind weht mit Geschwindigkeiten bis zu 32 km/h, in Böen sind jedoch bis zu 56 km/h möglich, was vor allem im Norden und auf exponierten Lagen für spürbare Sturmböen sorgt. Die Sonne kämpft sich nur selten durch – magere 1,9 Stunden Sonnenschein sind zu erwarten. Der Luftdruck liegt bei moderaten 1002 hPa und signalisiert damit eine aktive Tiefdrucklage, die das Wetter heute dominiert.

Montag bringt Entspannung, aber trüb bleibt es

Zum Montag bessert sich die Lage spürbar: Der Regen zieht ab, die Niederschlagswahrscheinlichkeit fällt auf maximal 20 Prozent, und es fällt kein messbarer Niederschlag mehr. Mit 6 bis 12 Grad liegen die Temperaturen minimal kühler als heute, doch der entscheidende Unterschied liegt beim Wind – er lässt deutlich nach und erreicht nur noch bis zu 19 km/h, mit Böen bis 35 km/h. Der Luftdruck steigt markant auf 1016 hPa, was eine zunehmende Hochdruckbeeinflussung anzeigt. Die Bewölkung bleibt mit 76 Prozent noch erheblich, erlaubt aber immerhin 2,9 Stunden Sonnenschein – ein kleines Plus gegenüber dem heutigen Tag. Die Sichtweite von durchschnittlich 45 km ist unauffällig.

Dienstag wärmer, Mittwoch grau und windstill

Der Dienstag bringt den wärmsten Tag der Woche: Die Temperaturen klettern auf bis zu 16 Grad, bei einem Tagesminimum von 9 Grad. Trotz einer Bewölkung von im Schnitt 79 Prozent sind 3,4 Stunden Sonnenschein drin – der sonnigste Tag in dieser Woche. Zwar zeigt die Regenwahrscheinlichkeit mit bis zu 43 Prozent einen leichten Anstieg, doch der Niederschlag bleibt mit 0,7 mm vernachlässigbar. Der Luftdruck stabilisiert sich weiter bei 1017 hPa, der Wind bleibt mit bis zu 15 km/h und Böen bis 26 km/h schwach. Am Mittwoch hingegen pendelt das Thermometer den ganzen Tag um 11 Grad, kaum eine Temperaturschwankung zwischen Tief und Hoch. Die Bewölkung erreicht mit 93 Prozent einen Wochenhöchstwert, kein einziger Sonnenstrahl ist zu erwarten. Der Wind schläft mit maximal 9 km/h nahezu ein, und der Luftdruck von 1018 hPa sowie eine Regenwahrscheinlichkeit von nur 8 Prozent sprechen für eine ruhige, wenn auch graue Hochdrucklage. Die eingeschränkte Sichtweite von 34 km deutet auf Dunst oder Nebel hin.

Schirm und Windschutz heute Pflicht

Wer heute das Haus verlässt, sollte unbedingt einen stabilen Regenschirm einpacken – bei über 80 Prozent Regenwahrscheinlichkeit und fast 15 mm Niederschlag ist Nasswerden nahezu garantiert. Die Böen bis 56 km/h können einen Schirm allerdings zur echten Herausforderung machen, daher ist eine wasserdichte Jacke mit Kapuze die sicherere Wahl. Für Spaziergänge oder Outdoor-Aktivitäten empfiehlt sich ein Aufschub auf Dienstag, wenn bei angenehmeren 16 Grad und dem meisten Sonnenschein der Woche die besten Bedingungen herrschen. Ab Mittwoch lohnt sich bei trübem Himmel und kaum Wind ein gemütlicher Herbstspaziergang, dann aber warm angezogen – die Temperaturen erreichen ihren Höchstpunkt tagsüber kaum.