Der Donnerstag zeigt sich in Deutschland von seiner verhangenen Seite: Bei einer Bewölkung von durchschnittlich 77 Prozent und einer hohen Luftfeuchte von 87 Prozent bleibt der Himmel weitgehend bedeckt, wenngleich immerhin 4,2 Stunden Sonne durch die Wolken dringen. Die Temperaturen liegen zwischen 8 und 16 Grad, und obwohl das Wetter statistisch als trocken gilt, sind geringe Regenmengen von 2,5 mm möglich — die Wahrscheinlichkeit für Niederschlag erreicht maximal 44 Prozent. Der Wind weht mit Geschwindigkeiten bis zu 22 km/h, in Böen sind bis zu 41 km/h drin. Der Luftdruck liegt stabil bei 1022 hPa, und die Sichtweite beträgt im Schnitt 54 km. Der Taupunkt von 8,4 Grad liegt nah an der Tiefsttemperatur — Morgennebel ist daher an exponierten Lagen nicht ausgeschlossen.
Freitag bringt acht Sonnenstunden
Der Freitag markiert eine spürbare Wende zum Besseren. Zwar startet der Morgen mit frischen 5 Grad merklich kühler als heute, doch die Temperaturen klettern tagsüber auf bis zu 18 Grad — 2 Grad mehr als am Donnerstag. Entscheidender ist der Wandel bei Bewölkung und Sonne: Die Wolkendecke lichtet sich auf durchschnittlich 46 Prozent, und die Sonnenscheindauer steigt auf beachtliche 8,1 Stunden. Die Regenwahrscheinlichkeit fällt auf vernachlässigbare 3 Prozent bei 0 mm Niederschlag. Der Wind beruhigt sich deutlich auf bis zu 9 km/h, Böen erreichen maximal 19 km/h. Der Luftdruck steigt leicht auf 1024 hPa. Einzig die Sichtweite von durchschnittlich 28 km fällt etwas niedriger aus als heute — ein Hinweis auf mögliche Dunst- oder Nebelfelder in den Morgenstunden, was der Taupunkt von 5,6 Grad unterstützt.
Samstag wird der wärmste Tag der Woche
Das Wochenende startet mit dem Höhepunkt dieser Wetterperiode: Am Samstag werden bei nur 42 Prozent mittlerer Bewölkung bis zu 8,7 Sonnenstunden erreicht, die Temperaturen spannen sich zwischen frischen 4 Grad in der Frühe und sommerlichen 22 Grad am Nachmittag. Niederschlag ist bei einer Regenwahrscheinlichkeit von maximal 1 Prozent praktisch ausgeschlossen, der Luftdruck hält sich bei 1021 hPa. Der Sonntag präsentiert sich dann grundlegend anders: Die Temperatur bewegt sich den ganzen Tag kaum — von 11 auf 11 Grad — und die Bewölkung steigt wieder auf 75 Prozent, die Sonne zeigt sich gar nicht. Bei nahezu windstillen Verhältnissen mit maximal 4 km/h und Böen bis 9 km/h sowie einem Taupunkt von 8,4 Grad deutet sich eine Hochnebeldecke an, die trüb, aber weiterhin trocken bleibt.
Lagenjacke morgens, Sonnenschutz nachmittags
Wer heute unterwegs ist, sollte angesichts der möglichen Böen bis zu 41 km/h eine windfeste Jacke einpacken — und das Regenschirmrisiko bei 44 Prozent Regenwahrscheinlichkeit nicht ganz außer Acht lassen. Ab Freitag empfiehlt sich das klassische Zwiebelprinzip: Die Morgen starten mit 5 Grad am Freitag und sogar nur 4 Grad am Samstag empfindlich kühl, weshalb eine warme Lage beim Aufbruch unverzichtbar ist. Am Samstagnachmittag hingegen können die 22 Grad zusammen mit den vielen Sonnenstunden täuschen — Sonnencreme ist Ende September auch bei tiefem Sonnenstand ratsam. Der Sonntag lädt trotz Bewölkung zu ruhigen Ausflügen ein: kein Wind, kein Regen, einfach herbstlich grau.
Verwandte Themen:
