Das Wetter in Deutschland: Spätsommertag mit fast zehn Stunden Sonne und bis zu 20 Grad

Der Montag präsentiert sich in Deutschland von seiner besten Spätsommerseite: Bei einem stabilen Hochdruckgebiet mit 1022 Hektopaskal bleibt es den ganzen Tag über trocken — die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei gerade einmal 4 Prozent, Niederschlag fällt keiner. Die Temperaturen starten kühl in den Tag, denn in der Nacht kühlte es auf 6 Grad ab, klettern am Nachmittag aber auf angenehme 20 Grad. Die Sonne scheint beeindruckende 9,7 Stunden, begünstigt durch eine durchschnittliche Bewölkung von nur 24 Prozent. Der Wind weht mit bis zu 20 km/h, einzelne Böen erreichen 32 km/h. Die Luftfeuchtigkeit liegt im Tagesmittel bei 71 Prozent — trotz des sonnigen Eindrucks also keine trockene Luft. Die Sichtweite von durchschnittlich 55 Kilometern und der Taupunkt von 7,8 Grad unterstreichen die klare, hochdruckgeprägte Luft, die derzeit über Deutschland liegt.

Dienstag wird wärmer, aber dunstig

Am Dienstag legt die Wärme noch eine Schippe drauf: Das Thermometer steigt auf bis zu 23 Grad, nach einem Start bei 9 Grad in der Frühe. Damit fällt der Tag spürbar milder aus als der heutige Montag. Regen bleibt mit einer maximalen Wahrscheinlichkeit von 14 Prozent und 0 mm Niederschlag weiterhin kein Thema. Allerdings zieht mehr Bewölkung auf — im Tagesmittel sind es 53 Prozent, was die Sonnenstunden auf 8,5 Stunden drückt. Gleichzeitig trübt zunehmender Dunst die Fernsicht: Die Sichtweite sinkt auf durchschnittlich 41 Kilometer, der Taupunkt steigt auf 9,3 Grad. Der Luftdruck gibt moderat nach auf 1016 Hektopaskal, die Windböen erreichen bis zu 35 km/h — etwas mehr als am Montag.

Wolken nehmen zu, Temperaturen bleiben hoch

Mittwoch und Donnerstag setzt sich das trockene Wetter fort, doch das Bild verändert sich merklich. Am Mittwoch erreichen die Temperaturen mit bis zu 24 Grad ihren Wochenhöhepunkt, während die Nächte mild bleiben — das Minimum liegt bei 14 Grad. Die Bewölkung steigt auf 78 Prozent im Mittel, die Sonnenstunden schrumpfen dadurch auf 4,9 Stunden, und die Sichtweite fällt auf 31 Kilometer. Der Taupunkt von 13,5 Grad deutet auf zunehmend feuchte Luft hin. Am Donnerstag dann zeigt sich das Wetter nahezu komplett bedeckt: Die Sonne scheint keine einzige Stunde, die Bewölkung liegt im Mittel bei 70 Prozent, und die Sichtweite sinkt weiter auf 24 Kilometer. Bemerkenswert ist, dass Minimum und Maximum mit je 18 Grad identisch sind — der Tagesgang der Temperatur bleibt also sehr gering. Niederschlag fällt an beiden Tagen nicht, die Regenwahrscheinlichkeit bleibt unter 13 Prozent, der Luftdruck hält sich stabil um 1017 Hektopaskal.

Heute Sonnencreme, morgen eine Jacke einpacken

Wer den heutigen Montag im Freien verbringt, sollte trotz der angenehmen 20 Grad nicht auf Sonnenschutz verzichten: Fast zehn Stunden direkte Sonneneinstrahlung bei wenig Bewölkung machen Sonnencreme und eine Kopfbedeckung unverzichtbar. Die frischen Morgenstunden mit 6 Grad verlangen zudem eine leichte Jacke für den Start in den Tag, die sich im Laufe des Vormittags schnell überflüssig anfühlen wird. Wer sportliche Aktivitäten plant, findet heute und morgen ideale Bedingungen — allerdings sollten Radfahrer und Wanderer die Böen von bis zu 35 km/h am Dienstag einkalkulieren. Zur Wochenmitte hin lohnt es sich, etwas Wärmeres einzupacken: Der Donnerstag bringt mit konstant 18 Grad und kaum Sonnenschein ein deutlich gedämpfteres Gefühl, das wärmer wirkende Kleidung nahelegt.