Der Dienstag präsentiert sich von seiner besten Herbstseite: Bei einem stabilen Luftdruck von 1020 hPa und nahezu keiner Regenwahrscheinlichkeit — sie liegt bei maximal einem Prozent, die Niederschlagsmenge bei 0 mm — klettert das Thermometer von morgendlichen 6 Grad auf frühherbstlich warme 21 Grad. Die Bewölkung hält sich im Tagesmittel bei 41 Prozent, sodass die Sonne ganze 8,6 Stunden scheint. Der Wind bleibt mit Geschwindigkeiten von bis zu 8 km/h und Böen bis 13 km/h angenehm schwach. Einziger Wermutstropfen ist die hohe mittlere Luftfeuchte von 95 Prozent, die vor allem in den Morgenstunden für dichten Bodennebel sorgen kann — der Taupunkt liegt bei 8,3 Grad und damit dicht an den nächtlichen Tiefsttemperaturen, was Nebelbildung begünstigt. Wer früh unterwegs ist, sollte daher vorsichtig fahren.
Mittwoch bleibt warm, Nebel lichtet sich langsamer
Auch der Mittwoch hält am freundlichen Muster fest: Das Temperaturspektrum bleibt mit 6 bis 21 Grad identisch zum Vortag, und Regen ist mit einer maximalen Wahrscheinlichkeit von fünf Prozent und 0 mm Niederschlag kein Thema. Allerdings ziehen mehr Wolken auf — die mittlere Bedeckung steigt auf 54 Prozent — und die Sonnenscheindauer sinkt spürbar auf 6,7 Stunden. Der Luftdruck gibt leicht nach und fällt auf 1013 hPa, der Wind frischt etwas auf: Böen von bis zu 19 km/h sind möglich. Auffällig ist die gesunkene Sichtweite, die im Mittel nur noch 13 Kilometer beträgt — rund 16 Kilometer weniger als heute — was auf hartnäckigere Dunst- und Nebelfelder hindeutet. Der Taupunkt steigt leicht auf 9,2 Grad. Insgesamt bleibt der Mittwoch aber ein angenehmer Herbsttag, der gegenüber dem Dienstag lediglich etwas trüber daherkommt.
Donnerstag bringt Regen und kräftige Böen
Am Donnerstag ändert sich die Wetterlage grundlegend: Ein Tiefdrucksystem macht sich bemerkbar, der Luftdruck fällt weiter auf 1010 hPa, und mit einer Regenwahrscheinlichkeit von bis zu 68 Prozent und einer Niederschlagsmenge von 9,6 mm ist Regen so gut wie sicher. Die Temperaturen sinken deutlich, das Maximum liegt nur noch bei 15 Grad, das Minimum bei 9 Grad. Der Wind legt erheblich zu — Böen bis 39 km/h sind möglich — und die Bewölkung bedeckt den Himmel zu durchschnittlich 89 Prozent, sodass die Sonne kaum noch zu sehen ist: Lediglich 0,8 Sonnenstunden sind zu erwarten. Am Freitag beruhigt sich das Wetter zwar wieder, doch bleibt es mit einem Temperaturmaximum von lediglich 8 Grad spürbar kühler. Bei einer Bewölkung von 64 Prozent und null Sonnenstunden bleibt es grau; der Luftdruck erholt sich auf 1019 hPa, und Regen ist mit maximal elf Prozent Wahrscheinlichkeit und 0 mm kaum zu erwarten. Der Taupunkt sinkt auf 6,7 Grad, die Sichtweite verbessert sich auf 32 Kilometer.
Heute noch Sonne genießen, ab Donnerstag Schirm pflicht
Der heutige Dienstag und der morgige Mittwoch laden mit frühherbstlichen 21 Grad geradezu zu einem ausgedehnten Spaziergang, einer Fahrradtour oder einem Café-Besuch im Freien ein — die langen Sonnenfenster machen es möglich. Wegen der hohen Luftfeuchte und der möglichen Nebellagen am Morgen empfiehlt sich ein Abwarten bis zum Vormittag, bevor man aufbricht. Für Donnerstag sollte unbedingt ein Regenschirm eingepackt werden, denn bei einer Regenwahrscheinlichkeit von 68 Prozent und knapp 10 mm Niederschlag ist Nässe kaum zu vermeiden; auch eine windfeste Jacke ist bei Böen bis 39 km/h ratsam. Zum Wochenende hin bleibt es kühl: Mit Temperaturen um die 8 Grad sollte man auf wärmere Kleidung umsteigen und die goldenen Herbststunden lieber heute und morgen nutzen.
Verwandte Themen:
