Das Wetter in Deutschland: Grau und kühl mit 3 bis 10 Grad

Der letzte Oktober-Tag präsentiert sich in Deutschland von seiner trüben Seite: Unter einer dichten Wolkendecke von durchschnittlich 86 Prozent klettern die Temperaturen heute, am Samstag, gerade einmal auf maximal 10 Grad, während es in der Nacht auf 3 Grad abkühlt. Regen bleibt mit einer Wahrscheinlichkeit von höchstens 8 Prozent und 0 mm Niederschlag weitgehend außen vor — das Wetter bleibt trocken, aber ungemütlich grau. Die Sonne kämpft sich kaum durch und schafft im Tagesmittel nur magere 0,9 Stunden. Der Wind weht schwach mit bis zu 9 km/h, in Böen sind vereinzelt bis zu 17 km/h möglich. Der Luftdruck liegt stabil bei 1033 Hektopascal, was auf eine ruhige Hochdrucklage hinweist. Die Luftfeuchtigkeit ist mit durchschnittlich 97 Prozent extrem hoch — der Taupunkt von 5,6 Grad liegt nur knapp unter der Lufttemperatur, was typisch für herbstliche Nebellagen ist und die gefühlte Kälte verstärkt.

Allerheiligen bleibt trüb und kalt

Am Sonntag, dem 1. November, ändert sich kaum etwas am Wettercharakter: Die Temperaturen bewegen sich zwischen 3 und 9 Grad und fallen damit einen Grad kühler aus als heute. Die Bewölkung bleibt mit 89 Prozent sogar noch etwas dichter, dennoch schafft die Sonne mit 1,6 Stunden etwas mehr Präsenz als am Samstag. Niederschlag ist weiterhin kein Thema — die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei maximal 13 Prozent, die Niederschlagsmenge bei 0 mm. Der Wind beruhigt sich leicht auf bis zu 7 km/h, Böen erreichen ebenfalls maximal 17 km/h. Der Luftdruck hält sich stabil bei 1032 Hektopascal, die Sichtweite verbessert sich leicht auf 12 Kilometer. Insgesamt setzt sich das ruhige, aber graue Hochdruckwetter nahtlos fort.

Frost in Bodennähe ab Montag möglich

In der neuen Woche verschärft sich die Kälte spürbar: Am Montag, dem 2. November, sinken die Tiefstwerte auf 1 Grad, die Höchsttemperaturen erreichen nur noch 7 Grad. Der Taupunkt fällt auf 2,3 Grad, was zusammen mit der hohen Luftfeuchtigkeit und der schwachen Windstille von maximal 6 km/h die Nebelgefahr in Tallagen und Niederungen deutlich erhöht — die Sichtweite liegt im Tagesmittel bei 9 Kilometern. Die Sonne schafft immerhin 1,9 Stunden, der Luftdruck bleibt mit 1031 Hektopascal stabil. Am Dienstag, dem 3. November, stagnieren Tief- und Höchsttemperatur gleichartig bei 3 Grad, was auf eine anhaltende Hochnebeldecke hindeutet — die Sonnenscheindauer fällt auf null Stunden zurück. Der Wind weht mit nur 4 km/h und Böen bis 7 km/h kaum spürbar, der Luftdruck hält sich bei 1031 Hektopascal. Die stabile Hochdrucklage bleibt bestimmend, bringt aber vor allem Grau statt Sonne.

Warme Schichten und Nebel im Blick behalten

Mit Tiefstwerten von 1 bis 3 Grad und einer Luftfeuchtigkeit nahe der Sättigungsgrenze sollte man sich dieser Tage warm anziehen: Eine gefütterte Jacke, Schal und Handschuhe sind kein Luxus, sondern Pflicht. Wer am Wochenende einen Spaziergang plant — sei es zum Allerheiligen-Besuch auf dem Friedhof oder einen herbstlichen Waldgang —, braucht zwar keinen Regenschirm, sollte aber festes, wetterfestes Schuhwerk tragen, denn feuchtes Laub und taubedeckte Wiesen machen die Wege rutschig. Autofahrer sollten insbesondere in den Morgenstunden auf Nebel und mögliche Glätte durch Reif achten, vor allem zum Wochenbeginn, wenn die Temperaturen an den Gefrierpunkt heranrücken. Wer sportlich aktiv bleiben möchte, findet bei den schwachen Winden gute Bedingungen für Radfahren oder Wandern — nur auf allzu viel Sonnenlicht sollte man nicht hoffen.