Der Donnerstag präsentiert sich in Deutschland von seiner ruhigen, herbstlichen Seite. Die Temperaturen starten kühl in den Tag — das Thermometer zeigt zum Morgen nur 10 Grad — und klettern am Nachmittag auf angenehme 19 Grad. Regen ist kein Thema: Die Niederschlagswahrscheinlichkeit liegt bei lediglich 6 Prozent, die Niederschlagsmenge bei 0 mm. Der Wind weht moderat mit bis zu 13 km/h, in Böen sind stellenweise 30 km/h möglich. Bei einer durchschnittlichen Bewölkung von 59 Prozent scheint die Sonne immerhin 6,1 Stunden lang — für Anfang September ein solider Wert. Die Luftfeuchtigkeit liegt im Tagesmittel bei 79 Prozent, der Luftdruck stabil bei 1019 Hektopascal. Insgesamt ein ruhiger Herbsttag unter einem stabilen Hochdruckeinfluss.
Freitag bringt kräftigen Temperatursturz nachts
Der Freitag wartet mit dem größten Temperaturunterschied der Woche auf: Während es in der Nacht auf gerade einmal 5 Grad abkühlt — deutlich kälter als heute Nacht —, steigen die Werte tagsüber auf bis zu 21 Grad und damit leicht über das heutige Niveau. Mit einer Regenwahrscheinlichkeit von maximal 3 Prozent und 0 mm Niederschlag bleibt es erneut vollständig trocken. Die Sonne scheint sogar 7,1 Stunden, der Himmel ist mit einer mittleren Bewölkung von 53 Prozent etwas freier als heute. Der Wind fällt mit Spitzen von 11 km/h und Böen bis 24 km/h etwas schwächer aus. Der Luftdruck steigt leicht auf 1021 Hektopascal, die Sichtweite beträgt im Mittel 40 Kilometer — der Hochdruckkern festigt sich.
Hochdruck bleibt — Wochenende wird trüber
Am Samstag setzt sich die trockene Hochdrucklage fort: Bei Tiefstwerten von 11 Grad und Höchstwerten von 22 Grad ist es der wärmste Tag der Vorschau. Allerdings zieht vermehrt Bewölkung auf — der Bedeckungsgrad steigt auf durchschnittlich 68 Prozent, die Sonnenscheindauer sinkt auf 5,3 Stunden. Der Wind bleibt mit maximal 11 km/h und Böen bis 22 km/h schwach, der Luftdruck klettert weiter auf 1024 Hektopascal. Der Taupunkt liegt bei 10,7 Grad, die Sichtweite fällt auf 35 Kilometer. Der Sonntag präsentiert sich dann ausgesprochen grau: Die Temperaturen kommen kaum vom Fleck und bewegen sich den ganzen Tag um die 12 Grad, Sonnenstunden werden keine verzeichnet. Die Bewölkung liegt bei 69 Prozent, der Wind ist mit Böen von lediglich 9 km/h nahezu eingeschlafen, der Luftdruck bei 1023 Hektopascal stabil. Die Sichtweite sinkt auf 31 Kilometer — ein typischer trüber Herbsttag, trocken aber lichtarm.
Jacke einpacken, Sonnencreme nicht vergessen
Der große Temperaturunterschied zwischen Morgen und Mittag — besonders ausgeprägt am Freitag mit bis zu 16 Grad Spanne — erfordert Kleidung zum Zwiebelprinzip: Morgens ist eine wärmere Jacke Pflicht, mittags kann sie im Rucksack verschwinden. Da die Sonne heute und morgen mehrere Stunden lang scheint und die UV-Belastung im September noch nicht zu vernachlässigen ist, lohnt sich ein leichter Sonnenschutz. Einen Regenschirm braucht in den nächsten vier Tagen niemand einzupacken — die Regenwahrscheinlichkeit erreicht zu keinem Zeitpunkt auch nur annähernd kritische Werte. Wer das Wochenende für Ausflüge ins Freie nutzen möchte, sollte den Samstag bevorzugen: Mit 22 Grad und noch etwas Sonne bietet er deutlich mehr als der graue Sonntag.
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