23-Jähriger beißt Bundespolizisten am Bahnhof Nersingen – Drei Beamte verletzt

(Symbolbild)

Ein 23-jähriger syrischer Staatsangehöriger hat am Montagmorgen (20. April 2026) in einem Regionalzug gewaltsamen Widerstand gegen Bundespolizisten geleistet und dabei drei Beamte verletzt. Der Vorfall ereignete sich im Zusammenhang mit vorangegangenen Randalierhandlungen am Hauptbahnhof Ulm.

Nach Angaben der Bundespolizei hatte der Mann gegen 10:15 Uhr am Hauptbahnhof Ulm randaliert und dabei auch mit Steinen geworfen. Alarmierte Bundespolizisten trafen den 23-Jährigen anschließend in einem abfahrbereiten Regionalexpress in Richtung Augsburg an und kontrollierten ihn während der Fahrt.

Beim planmäßigen Halt am Bahnhof Nersingen wollten die Beamten den Mann für weitere Maßnahmen aus dem Zug bringen. Aufgrund seines zuvor gezeigten aggressiven Verhaltens legten sie ihm bereits vor dem Halt Handfesseln an. Dabei leistete der Verdächtige massiven körperlichen Widerstand und biss einem der Beamten in den Unterarm.

Nach seiner Verbringung aus dem Zug führten die Einsatzkräfte den 23-Jährigen der Bundespolizeidienststelle in Ulm zu, wo er in Gewahrsam genommen wurde. Durch die Widerstandshandlungen erlitten drei Polizeibeamte leichte Verletzungen und mussten ambulant behandelt werden.

Die Bundespolizei leitete gegen den Mann ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Körperverletzung und des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ein.