Die Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) und die Polizei haben am vergangenen Freitag gemeinsame Schwerpunktkontrollen im öffentlichen Nahverkehr durchgeführt. Von 15 Uhr bis 22.30 Uhr kontrollierten die Teams insgesamt rund 5.800 Fahrgäste in Trams und Stadtbahnen sowie an Haltestellen im stark frequentierten Innenstadtbereich.
An dem siebenstündigen Einsatz beteiligten sich rund 35 Fahrscheinprüferinnen und Fahrscheinprüfer der Verkehrsbetriebe sowie über 30 Polizistinnen und Polizisten. Bei 3,5 Prozent der kontrollierten Personen wurde kein gültiger Fahrschein festgestellt – in diesen Fällen wurde ein erhöhtes Beförderungsentgelt erhoben.
Die Polizei überprüfte insbesondere die Einhaltung des Waffen- und Messerverbots im öffentlichen Nahverkehr. Das Mitführen von Waffen und Messern in Bussen, Regional-, S- und Stadtbahnen ist grundsätzlich verboten. Auch andere Straftaten wie das Erschleichen von Leistungen, Diebstahl sowie Verstöße nach dem Betäubungsmittelgesetz und dem Jugendschutzgesetz wurden konsequent geahndet. Die Polizisten stellten mehrere polizeilich relevante Sachverhalte fest, die entsprechende Maßnahmen nach sich zogen.
„Unser Fokus bei den polizeilichen Kontrollen lag vor allem auf vorbeugenden Maßnahmen, um das Gefühl der Sicherheit unter den Bürgerinnen und Bürgern im öffentlichen Nahverkehr langfristig zu verbessern und gleichzeitig mögliche Störungen im Keim zu ersticken“, sagt Karim Chergui, Einsatzleiter der Polizei Karlsruhe. Die Kontrollen sollen auch in Zukunft fortgesetzt werden.
Akmaljon Aliev vom Fahrausweisprüfdienst der VBK, der die Aktion leitete, betont: „Sicherheit ist eine Grundvoraussetzung dafür, dass Menschen Busse und Bahnen gerne nutzen. Unsere Fahrgäste sollen sich jederzeit gut aufgehoben fühlen.“ Die Fahrscheinprüfer seien wichtige Ansprechpartner für Fahrgäste bei Fragen zu Fahrplan und Tarifen und fungieren bei Notfällen als Ersthelfer.
Die regelmäßig stattfindenden gemeinsamen Einsätze sollen Sicherheit im öffentlichen Nahverkehr sichtbar und erlebbar machen und das Sicherheitsgefühl der Fahrgäste stärken. Die Partner wollen die Schwerpunktkontrollen auch künftig fortsetzen.