17.700 Euro Bargeld und sechs Handys: Bundespolizei kontrolliert mutmaßlichen Hehler am Grenzübergang

Symbolfoto - Freigabe unter der Quelle "Bundespolizei" für redaktionelle Zwecke

Die Bundespolizei hat am Grenzübergang Hörbranz (BAB 96) einen 38-jährigen Griechen kontrolliert und dabei 17.700 Euro Bargeld sowie sechs aktive Mobiltelefone bei ihm entdeckt. Der Mann war in der Nacht zum Freitag (10. April) in einem Fernreisebus unterwegs, als ihn Lindauer Bundespolizisten genauer unter die Lupe nahmen.

Der griechische Staatsangehörige wies sich mit seinem Reisepass aus, das vorgezeigte Busticket war jedoch nicht auf seinen Namen ausgestellt. Zusätzlich schlug das polizeiliche Fahndungssystem Alarm: Der 38-Jährige war bereits den französischen Behörden bekannt.

Bei der Kontrolle des Reisegepäcks fanden die Beamten das Bargeld in kleinen Scheinen, verteilt auf mehrere mitgeführte Taschen. Dazu entdeckten sie sechs Mobiltelefone mit aktiven SIM-Karten. Zur Herkunft des Geldes, der Nutzung der Mobiltelefone und dem Zweck seiner Reise machte der Mann widersprüchliche Angaben.

Für die Ermittler stehen mehrere Straftaten im Raum. Der zuständige Amtsrichter entschied, das gesamte Bargeld sowie die Mobiltelefone zu beschlagnahmen. Nach Abschluss der Maßnahmen durfte der 38-Jährige seine Reise fortsetzen. Die Herkunft des Geldes sowie der Telefone ist gegenwärtiger Gegenstand der Ermittlungen.

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