In Wiesbaden ereigneten sich innerhalb von zwei Tagen zwei schwerwiegende Zwischenfälle: Ein Brand in einem Gewerbegebäude verursachte erheblichen Sachschaden, während im Statistischen Bundesamt ein Mitarbeiter seine Kollegin mit einem Messer verletzte.
Am frühen Montagmorgen gegen 4:35 Uhr brach in einem Gewerbegebäude in der Äppelallee im Stadtteil Biebrich ein Feuer aus. Das Feuer und die nachfolgenden Löscharbeiten verursachten erheblichen Sachschaden. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Die Brandursache ist noch ungeklärt, die Kriminalpolizei Wiesbaden ermittelt.
Einen Tag später kam es am Dienstagmorgen um 6:40 Uhr im Gebäude des Statistischen Bundesamtes am Gustav-Stresemann-Ring im Stadtteil Südost zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen zwei Beschäftigten. Ein 32-jähriger Mann verletzte dabei seine 31-jährige Kollegin mit einem Messer.
Die verletzte Frau wurde sofort medizinisch versorgt und in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Nach aktuellem Stand der Ermittlungen besteht keine Lebensgefahr. Die Staatsanwaltschaft Wiesbaden stufte die Tat als versuchten Totschlag ein. Die Kriminalpolizei Wiesbaden hat auch in diesem Fall die Ermittlungen übernommen.