Motorradkontrolle in der Eifel: Fahrer mit 175 km/h bei Tempo 70 geblitzt

(Symbolbild)

Bei gezielten Verkehrskontrollen in der Eifel hat die Polizei Aachen am Sonntag, 26. April 2026, einen Motorradfahrer mit 175 Stundenkilometern bei erlaubten 70 km/h gemessen – mehr als doppelt so schnell wie erlaubt. Insgesamt wurden bei dem Einsatz mit Schwerpunkt Motorradverkehr 120 Maßnahmen getroffen.

Kontrollstellen richtete die Polizei unter anderem in Steckenborn, auf der Hahner Straße zwischen Lammersdorf und dem Abzweig Rott sowie in Roetgen zwischen dem Abzweig Rott und Mulartshütte ein. Von den 120 Maßnahmen richteten sich 66 gegen Motorradfahrende. Bei Geschwindigkeitskontrollen beanstandeten die Beamten 10 Motorradfahrerinnen und -fahrer sowie 47 Autofahrende. Zusätzlich registrierten die Einsatzkräfte Verstöße beim Überholen.

Neben dem Motorradfahrer mit 175 km/h fiel auch ein Pkw-Fahrer besonders auf: Er erreichte 149 km/h und überholte dabei gleichzeitig verbotswidrig mehrere Fahrzeuge. Ein weiteres Auto wurde im Verlauf des Tages mit über 120 km/h gemessen. Gegen alle drei Fahrer leitete die Polizei entsprechende Verfahren ein – sie müssen mit Fahrverboten rechnen.

Parallel zu diesen repressiven Maßnahmen setzte die Polizei auch auf Prävention: An bekannten Treffpunkten der Motorradszene führten die Beamten insgesamt 23 Gespräche mit Motorradfahrenden.

Auf dem bestehenden Streckenverbot zwischen Steckenborn und Woffelsbach registrierte der Verkehrsdienst der Polizei Aachen insgesamt 54 Motorradfahrerinnen und -fahrer, die das Verbot missachteten. Die Polizei Aachen kündigte an, ihre Kontrollen auf den beliebten Ausflugsstrecken der Eifel konsequent fortzusetzen.

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