Zinnwald – Am Grenzübergang Zinnwald hat die Bundespolizei am 28. April 2026 gegen 8 Uhr einen 40-jährigen Montenegriner festgenommen, der versucht hatte, mit einer gefälschten kroatischen Identitätskarte nach Deutschland einzureisen. Der Mann war als Beifahrer in einem Pkw mit serbischer Zulassung zur Grenzkontrolle vorgefahren.
Beim Blick auf das Dokument kamen den Beamten sofort Zweifel an der Echtheit – eine anschließende Prüfung bestätigte, dass es sich um eine Totalfälschung handelte. Per Fingerabdruck identifizierten die Beamten die wahre Identität des Mannes und stießen dabei auf gleich fünf Fahndungsnotierungen.
Die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main sucht den 40-Jährigen wegen Diebstahls mit Waffen – er hat noch eine Restfreiheitsstrafe von 908 Tagen zu verbüßen. Dieselbe Staatsanwaltschaft hatte ihn zudem zur Vermögensabschöpfung von knapp 265.000 Euro zur Strafvollstreckung ausgeschrieben. Darüber hinaus hatte die Ausländerbehörde Darmstadt gegen ihn ein zehnjähriges Einreiseverbot für Deutschland verhängt, das bis Februar 2032 befristet ist. Zusätzlich besteht ein schengenweites Einreiseverbot, ausgeschrieben durch die Schweiz und Österreich.
Nach der strafprozessualen Bearbeitung lieferten die Beamten den Mann in die JVA Dresden ein.