Ellwangen/Aalen/Abtsgmünd – Gleich drei Vorfälle beschäftigten die Einsatzkräfte im Ostalbkreis am Donnerstag: Auf der L1060 krachten vier Fahrzeuge ineinander, auf einem Grundschulgelände in Aalen-Waldhausen randalierten Jugendliche und setzten ein Klettergerüst in Brand, und im Industriegebiet Osteren in Abtsgmünd brannte eine rund 200 Quadratmeter große Bodenfläche.
Auf der Landstraße 1060 zwischen Neunheim und Röhlingen kam es am Donnerstag um 16:24 Uhr zu einem Zusammenstoß mit vier beteiligten Fahrzeugen. Eine 64-jährige VW Golf-Fahrerin geriet auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit einem entgegenkommenden, bislang unbekannten Lastwagen. Anschließend prallte sie erneut gegen den Opel Movano eines 65-Jährigen, der dadurch die Kontrolle über seinen Transporter verlor und gegen den Opel Movano eines 61-Jährigen schleuderte. Alle drei Fahrer wurden leicht verletzt. Der Gesamtsachschaden beläuft sich auf etwa 50.000 Euro.
In der Nacht zum Donnerstag, gegen 00:40 Uhr, trieb eine bislang unbekannte Gruppe von Kindern oder Jugendlichen auf dem Pausenhof der Grundschule Waldhausen ihr Unwesen. Die Täter verteilten Rasierschaum, Deodorantdosen und Toilettenpapier über das gesamte Schulgelände und entzündeten einige der Gegenstände offenbar absichtlich. Besonders schwer wog der Brand des dortigen Klettergerüsts, das die Gruppe in Brand gesetzt hatte. Die Freiwillige Feuerwehr Waldhausen rückte mit zwei Fahrzeugen und acht Einsatzkräften an und löschte das Feuer. Zudem hinterließen die Täter Graffiti auf dem Boden und verursachten Farbanhaftungen an der Haupteingangstür der Schule. Das gesamte Gelände wurde großflächig stark verschmutzt. Der Sachschaden wird auf mindestens 10.000 Euro geschätzt. Zeugen werden gebeten, sich beim Polizeirevier Aalen unter der Telefonnummer 07361 5240 zu melden.
Am selben Abend, gegen 20:45 Uhr, entdeckte ein Feuerwehrmann einen Flächenbrand im Bereich des Industriegebiets Osteren in Abtsgmünd. Eine rund 200 Quadratmeter große Bodenfläche stand in Flammen. Als mögliche Ursache kommen Feuerwerkskörper in Betracht, die in unmittelbarer Nähe des Brandorts aufgefunden wurden. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Abtsgmünd und Pommertsweiler waren mit neun Fahrzeugen und 50 Einsatzkräften vor Ort.