Mannheim: Betrunkener Fahrer missachtet Vorfahrt – Feuerwehr befreit Verletzten aus Wrack

(Symbolbild)

Mannheim-Neckarstadt – An der Kreuzung Mittelstraße/Bürgermeister-Fuchs-Straße sind am Montag gegen 13 Uhr zwei Autos zusammengestoßen. Ein 55-Jähriger erlitt dabei starke Schmerzen im Hüftbereich und musste von der Berufsfeuerwehr Mannheim mit hydraulischem Werkzeug aus seinem VW befreit werden. Der mutmaßliche Unfallverursacher hatte 1,8 Promille Alkohol im Blut.

Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 35-jähriger Mann mit seinem VW Passat die Bürgermeister-Fuchs-Straße in Richtung Dammstraße. An der Kreuzung zur Mittelstraße missachtete er die Vorfahrt eines entgegenkommenden 55-jährigen VW-Fahrers, woraufhin es zur Kollision kam. Der 55-Jährige klagte über starke Hüftschmerzen und musste von der hinzgerufenen Berufsfeuerwehr der Stadt Mannheim mittels hydraulischen Werkzeugs aus dem Fahrzeug befreit werden. Anschließend brachte der Rettungsdienst ihn in ein nahegelegenes Krankenhaus. Sein VW war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und wurde von einer Fachfirma abgeschleppt.

Der 35-jährige Unfallverursacher blieb unverletzt. Da die Beamten Hinweise auf vorherigen Alkoholkonsum feststellten, führten sie mit ihm einen freiwilligen Atemalkoholtest durch – mit eindeutigem Ergebnis: 1,8 Promille. Dem Mann wurde daraufhin eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein einbehalten. Die Höhe des Sachschadens stand zum Zeitpunkt der Meldung noch nicht fest. Der Verkehrsdienst Mannheim hat die Ermittlungen übernommen.

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