Herdwangen-Schönach – Am Samstag gegen 19:24 Uhr musste ein Pilot mit einem elektrischen Ultraleichtflugzeug in der Nähe von Herdwangen-Schönach notlanden. Der Alleinpilot war kurz zuvor vom Flugplatz Pfullendorf gestartet, um zum Flugplatz Radolfzell zu fliegen. Er blieb unverletzt, am Flugzeug entstand ein Sachschaden von rund 45.000 Euro.
Kurz nach dem Start, in einer Höhe von etwa zehn Metern, bemerkte der Pilot einen plötzlichen und starken Leistungsverlust. Er entschied sich sofort, zum Startflugplatz Pfullendorf zurückzukehren, leitete eine Kehre ein und fuhr das Fahrwerk des Flugzeugs wieder aus. Wegen des rapiden Höhenverlusts blieb ihm jedoch keine andere Wahl, als auf einer nahegelegenen Wiese noterzulanden.
Dabei überquerte das Flugzeug einen quer verlaufenden, leicht erhöhten Feldweg, was zu einer Drehung des Flugzeugs führte. Nach etwa 30 Metern kam die Maschine in einem angrenzenden Acker zum Stillstand. Der Pilot konnte das Cockpit selbstständig und unverletzt verlassen. Am Propeller und am Fahrwerk des Ultraleichtflugzeugs entstand erheblicher Sachschaden in Höhe von geschätzt 45.000 Euro.
Die genauen Ursachen für den Leistungsverlust sowie das Verhalten des Piloten sind Gegenstand laufender Ermittlungen des Polizeipräsidiums Ravensburg.