Duisburg: Grundschule nach Droh-E-Mail geschlossen – Staatsschutz ermittelt

(Symbolbild)

Eine Grundschule in Duisburg-Röttgersbach blieb am Montag geschlossen, nachdem die Einrichtung eine E-Mail mit Drohungen erhalten hatte. In der E-Mail wurden Straftaten gegen Schülerinnen und Schüler sowie Bedienstete der Gemeinschaftsgrundschule an der Bilsestraße angekündigt.

Das Polizeipräsidium Duisburg wurde am Montagmorgen gegen 7 Uhr über den Eingang der Droh-E-Mail informiert und entsandte sofort Polizistinnen und Polizisten zu der betroffenen Schule. Die Schulleitung entschied daraufhin, den Schulbetrieb für den gesamten Tag einzustellen. Der Staatsschutz der Polizei Duisburg übernahm die Ermittlungen und steht im direkten Austausch mit der Schulleitung.

Experten der Duisburger Kriminalpolizei bewerteten die Drohung im Rahmen ihrer laufenden Ermittlungen und kamen zu dem Schluss, dass nicht von einer Ernsthaftigkeit der angekündigten Taten auszugehen ist. Ein Sprengstoffspürhund durchsuchte die Grundschule, konnte jedoch keine verdächtigen Gegenstände aufspüren.

Wer die politisch unspezifische E-Mail verfasst und versendet hat, ist noch ungeklärt und Gegenstand der andauernden Ermittlungen. Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang eindringlich: Jede Drohung dieser Art begründet den Anfangsverdacht einer Störung des öffentlichen Friedens durch Androhungen von Straftaten und wird konsequent ermittelt sowie strafrechtlich verfolgt.

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