Bremen: Dürre-Entwarnung im Mai 2026 – Ausreichende Bodenfeuchte dank Niederschläge

Bremen kann aufatmen: Die aktuelle Dürrekarte des UFZ Helmholtz-Zentrums zeigt für das Bundesland eine entspannte Bodenfeuchtesituation zum 3. Mai 2026. Während weite Teile Ostdeutschlands unter schwerer bis außergewöhnlicher Dürre leiden, verzeichnet Bremen überwiegend ausreichende bis gute Bodenfeuchte.

Aktuelle Dürrekarte Bremen (Quelle: UFZ Dürremonitor)
Aktuelle Dürrekarte Bremen (Quelle: UFZ Dürremonitor)

Der UFZ Dürre-Monitor weist für Bremen und das angrenzende Niedersachsen größtenteils gelbe bis hellgelbe Bereiche aus, was normale bis leicht unterdurchschnittliche Bodenfeuchtewerte bedeutet. Diese Situation steht in starkem Kontrast zu den dramatischen dunkelroten Dürregebieten in Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Teilen Sachsens, wo außergewöhnliche Dürre herrscht. Auch die Küstenregionen an der Nordsee zeigen sich deutlich feuchter als das Binnenland.

Die Niederschläge der vergangenen Woche haben mit durchschnittlich 6,2 mm zwar nur mäßig zur Bodenfeuchte beigetragen, doch die moderate Durchschnittstemperatur von 14,1°C hielt die Verdunstung in Grenzen. Die für die kommenden drei Tage prognostizierten 8,5 mm Niederschlag bei kühlen Temperaturen um 14,2°C werden die Bodenfeuchtesituation weiter stabilisieren. Allerdings reichen auch diese Mengen nicht aus, um die tieferen Bodenschichten nachhaltig zu durchfeuchten – dafür wären über Wochen hinweg deutlich ergiebigere Niederschläge nötig.

Für Bremens Landwirtschaft und Wasserversorgung bedeutet die aktuelle Lage eine entspannte Situation im Vergleich zu den östlichen Bundesländern. Während dort bereits Bewässerungsmaßnahmen und Ernteausfälle drohen, können Bremer Landwirte mit ausreichender Bodenfeuchtigkeit für das Pflanzenwachstum rechnen. Auch die Wasserversorgung der Hansestadt ist nicht gefährdet, da die Grundwasserstände noch nicht kritisch abgesunken sind.

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