Bei umfangreichen Verkehrskontrollen im Rahmen der Aktion Radschlag haben Polizeikräfte am Montag (20. April) in Rheda-Wiedenbrück 62 Verstöße geahndet und zehn Ermittlungsverfahren eingeleitet. Insgesamt überprüften die Beamten 102 Rad- und Pedelecfahrer, E-Scooter-Fahrer sowie Autofahrer.
Die ersten Kontrollen fanden zwischen 6.30 und 9.30 Uhr im Bereich zweier Schulen an der Fürst-Bentheim-Straße und an der Straße Am Burgweg statt. Eine weitere Kontrollstelle bauten die Polizeikräfte zwischen 10.00 und 13.00 Uhr an der Straße Am Werl auf.
Besonders in den Schulbereichen stellten die Beamten fest, dass sowohl Radfahrer als auch Autofahrer häufig das Handy während der Fahrt nutzten. Zudem ahndeten sie Rotlichtverstöße von Zweiradfahrern und Autofahrern. Radfahrer und E-Scooter-Fahrer waren teilweise auf der falschen Straßenseite unterwegs, während sich Autofahrer nicht ordnungsgemäß angeschnallt hatten.
An der Kontrollstelle Am Werl registrierten die Polizeikräfte ebenfalls Rotlichtverstöße von E-Scooter- und Autofahrern sowie weitere Verstöße bezüglich der verbotenen Handynutzung während der Fahrt und Gurtverstöße.
Die zehn Ermittlungsverfahren leitete die Polizei überwiegend wegen Verstößen gegen das Pflichtversicherungsgesetz ein. Die kontrollierten E-Scooter verfügten über kein aktuelles schwarzes Versicherungskennzeichen. Eine Autofahrerin muss sich für das Fahren ohne Fahrerlaubnis verantworten. Zwei Autofahrer werden wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz belangt – bei einem entnahmen Ärzte in einem Krankenhaus eine Blutprobe und stellten den Führerschein sicher.
Die Polizei Gütersloh kündigte an, auch künftig Schwerpunktkontrollen im Zeichen der Projekte „Aktion Radschlag“ und „Sicherheit im Kreis“ durchzuführen, um die Verkehrssicherheit im Kreis Gütersloh weiter zu erhöhen.