41-Jähriger stirbt in Polizeigewahrsam in Münster – Todesursache noch unklar

(Symbolbild)

Ein 41-jähriger Mann ohne festen Wohnsitz ist am Samstag, 30. Mai 2026, im Polizeigewahrsam in Münster verstorben. Der Mann war am Vormittag nach einem versuchten Raubdelikt alkoholisiert vorläufig festgenommen worden und sollte am Folgetag einem Haftrichter vorgeführt werden.

Gegen 19:00 Uhr entdeckten Polizeibeamte den 41-Jährigen leblos in seiner Zelle. Sie verständigten sofort Rettungsdienst und Notarzt, der nur noch den Tod feststellen konnte. Noch am selben Abend übernahm das Polizeipräsidium Bielefeld aus Neutralitätsgründen die weiteren Ermittlungen.

Die Obduktion des Leichnams fand am Montag, 1. Juni 2026, im Institut für Rechtsmedizin des Universitätsklinikums Münster statt. Eine genaue Todesursache konnte dabei nicht festgestellt werden. Die Rechtsmediziner fanden jedoch keine Hinweise auf äußere Fremdeinwirkung.

Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler deuten Anhaltspunkte auf eine Vergiftung des Verstorbenen hin. Erste Ermittlungsergebnisse lassen vermuten, dass er langjährig Alkohol und möglicherweise auch Betäubungsmittel konsumiert hat. Diese Anzeichen sollen nun durch ein bereits in Auftrag gegebenes chemisch-toxikologisches Gutachten genauer untersucht werden.

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