Algerier mit Haftbefehl bei Grenzkontrolle im Eurocity gefasst

Bundespolizei

Die Bundespolizei hat am Samstagnachmittag bei einer Grenzkontrolle in einem Eurocity-Zug einen 33-jährigen Algerier festgenommen, gegen den ein Haftbefehl vorlag. Der Mann war zusammen mit einem zweiten Algerier ohne gültige Papiere eingereist.

Gegen 15:20 Uhr kontrollierten Bundespolizisten den Zug auf der Strecke Breslau-Leipzig. Die beiden algerischen Staatsangehörigen konnten weder einen Reisepass noch ein erforderliches Visum vorlegen. Sie zeigten lediglich eine slowenische Asylkarte vor.

Wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise und des unerlaubten Aufenthalts wurden beide Männer festgenommen und zur Polizeidienststelle gebracht. Dort wurden Strafverfahren gegen die 33-Jährigen eingeleitet.

Bei der Überprüfung der Fingerabdrücke stellte sich heraus, dass einer der beiden bereits in Deutschland wegen räuberischen Diebstahls rechtskräftig verurteilt worden war. Nach Verbüßung einer Mindeststrafe hatte er Deutschland verlassen müssen. Für den Fall einer Wiedereinreise lag ein Haftbefehl vor. Der Mann muss nun seine Restfreiheitsstrafe von 210 Tagen absitzen.

Gegen beide Algerier wurde eine Einreiseverweigerung ausgesprochen. Der Mann mit dem Haftbefehl wurde bereits in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Sein Begleiter wird noch am selben Tag nach Polen zurückgewiesen.

Seit Dezember 2025 kontrolliert die Bundespolizei regelmäßig Eurocity-Einreisezüge auf der Strecke Breslau-Leipzig.

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