Das Auswärtige Amt hat am Mittwoch mit Besorgnis auf Berichte reagiert, wonach China heimlich russische Soldaten für den Ukraine-Krieg ausbilden soll. Ein Sprecher des Ministeriums bestätigte gegenüber der dts Nachrichtenagentur, dass die Bundesregierung diese Meldungen zur Kenntnis genommen habe.
„Wir kennen diese Berichte, dass China mutmaßlich russische Soldaten ausgebildet haben soll“, erklärte der Sprecher des Auswärtigen Amts. Die Bundesregierung nehme alle Berichte über die Unterstützung des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine und alles, was damit befasst ist, was Drittstaaten unternehmen, um Russland im Krieg in eine bessere Lage zu versetzen, „sehr ernst“.
Der Sprecher bezeichnete Russland als „die größte Bedrohung der euro-atlantischen Sicherheit“. Er warnte: „Alles, was Russland in die Lage versetzt, diesen Angriffskrieg gegen die Ukraine weiterzuführen, ist auch eine Bedrohung für die europäische Sicherheit und für unsere Sicherheit in Deutschland.“
Besonders kritisch bewertete das Auswärtige Amt dabei die Rolle Chinas. „Chinas entscheidende und wachsende Unterstützung für Russlands Angriffskrieg betrifft damit auch unsere Sicherheit“, stellte der Sprecher klar.