Ein französischer Staatsangehöriger ist am Montagabend bei der Einreise aus Frankreich mit dem Reisepass seines Cousins erwischt worden. Die Bundespolizei kontrollierte den 38-Jährigen am Grenzübergang Neuenburg am Rhein an der Autobahn und deckte den Ausweismissbrauch auf.
Bei der eingehenden Kontrolle stellten die Beamten fest, dass der vorgelegte französische Reisepass zwar gültig war, jedoch nicht auf den kontrollierten Mann ausgestellt war. Der 38-Jährige gab daraufhin zu, dass es sich um den Reisepass seines Cousins handelte. Als Nachweis seiner wahren Identität zeigte er den Einsatzkräften seine rechtmäßigen französischen Identitätsdokumente auf seinem Mobiltelefon vor.
Während der Sachbearbeitung beleidigte der Mann die Bundespolizisten. Die Beamten leiteten daher nicht nur ein Strafverfahren wegen des Missbrauchs von Ausweispapieren, sondern zusätzlich wegen Beleidigung ein. Der missbräuchlich verwendete Reisepass wurde sichergestellt.