Reutlingen: Einbruch in Bekleidungsgeschäft – Schwerer Verkehrsunfall mit 35.000 Euro Schaden

(Symbolbild)

In der Reutlinger Innenstadt ist in der Nacht zu Mittwoch in ein Bekleidungsgeschäft eingebrochen worden. Zwischen Dienstag, 18.30 Uhr, und Mittwoch, zehn Uhr, brach ein Unbekannter gewaltsam in den Laden in der Metzgerstraße ein. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei erbeutete er Ware und Bargeld im Wert von mehreren hundert Euro. Das Polizeirevier Reutlingen ermittelt.

Bei einem Verkehrsunfall an der Einmündung B312/B313 in Engstingen sind am Mittwochmittag beide Fahrzeuge mit wirtschaftlichem Totalschaden kollidiert. Eine 67-Jährige fuhr gegen zwölf Uhr mit ihrem Fiat 500 auf der B312 von Engstingen Richtung Traifelberg und wollte nach links in die B313 abbiegen. Dabei übersah sie einen entgegenkommenden Seat Octavia. Der 69 Jahre alte Fahrer des Seat konnte nicht mehr rechtzeitig reagieren, sodass es zur Kollision kam. Die Unfallverursacherin wurde leicht verletzt und vor Ort vom Rettungsdienst untersucht, lehnte aber einen Krankenhausaufenthalt ab. Der Gesamtschaden beläuft sich auf rund 35.000 Euro. Beide Autos mussten abgeschleppt werden. Da zunächst unklar war, wie schwer der Unfall war, rückte neben dem Rettungsdienst auch die Feuerwehr mit fünf Fahrzeugen und 20 Einsatzkräften aus.

Gasgeruch im Keller einer Gaststätte in der Stuttgarter Straße im Kirchheimer Stadtteil Ötlingen löste am Mittwochmorgen einen Großeinsatz aus. Gegen 4.40 Uhr alarmierte ein Mitarbeiter Polizei und Feuerwehr, nachdem er den Gasgeruch bemerkt und sofort alle Türen und Fenster zum Lüften geöffnet hatte. Die Feuerwehr rückte mit zwölf Fahrzeugen und 48 Einsatzkräften an, darunter ein Messtrupp. Das Gebäude wurde sofort evakuiert und die vier Bewohner in Sicherheit gebracht. Zusätzlich mussten vorsichtshalber sieben Bewohner aus angrenzenden Gebäuden den potentiellen Gefahrenbereich verlassen. Alle Betroffenen wurden vom Rettungsdienst betreut, der mit zwei Fahrzeugen, fünf Rettungskräften und einem zusätzlichen Rettungswagen vor Ort war. Die Feuerwehr stellte im Keller eine erhöhte Gaskonzentration fest. Der Energieversorger stellte die Gaszufuhr ab, anschließend lüftete die Feuerwehr das gesamte Gebäude durch. Gegen 7.30 Uhr konnten die Bewohner der umliegenden Häuser zurück in ihre Wohnungen. Das betroffene Gebäude ist aufgrund der fehlenden Gas- und Stromversorgung derzeit unbewohnbar, die Hausbewohner wurden anderweitig untergebracht. Verletzt wurde niemand. Die Kriminalpolizeidirektion Esslingen ermittelt zur Ursache des Gasaustritts.

Nach einem mutmaßlichen Sexualdelikt im Tübinger Freibad am Pfingstsamstag (23. Mai 2026) sucht die Kriminalpolizei Geschädigte und Zeugen. Ein 63-Jähriger soll sich gegen 18.20 Uhr in der Gemeinschaftsdusche der Männer einem Kind körperlich angenähert haben. Zeugen wurden auf das Geschehen aufmerksam und meldeten ihre Beobachtungen dem Freibadpersonal, das den Mann bis zum Eintreffen der Polizei festhielt. Der betroffene Junge wird als dunkelhäutig, schlank und etwa 150 Zentimeter groß beschrieben. Er dürfte im Grundschulalter gewesen sein und trug eine neongrüne Badehose. Nach dem Eingreifen der Zeugen war er nicht mehr im Freibad anzutreffen. Der 63-Jährige wurde nach den polizeilichen Maßnahmen auf freien Fuß gesetzt. Das Kriminalkommissariat Tübingen bittet unter Telefon 07071/972-1400 um Hinweise.

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