Ein 200 Meter langer Autotransporter ist am frühen Dienstagmorgen gegen 4:20 Uhr an der Engstelle der ehemaligen Drehbrücke im Verbindungshafen von Bremerhaven mit einem Pier kollidiert. Der Rumpf des unter der Flagge Vallettas fahrenden Schiffes wurde dabei erheblich beschädigt.
Der 56-jährige Kapitän hatte wegen der böigen Wetterverhältnisse bereits einen zusätzlichen Hafenschlepper angefordert, der die schwierige Passage absichern sollte. Dennoch kam es zu der Kollision: Die Steuerbordseite des Autotransporters prallte gegen die Pierkante und riss den Schiffsrumpf etwa 2,5 Meter oberhalb der Wasserlinie auf einer Länge von sechs Metern auf.
Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Auch Betriebsmittel wie Treibstoff traten nicht aus dem beschädigten Schiff aus. Die Polizei leitete gegen den Kapitän ein Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.
Das Schiff darf den Hafen bis zur Reparatur der Schäden nicht verlassen. Die Behörden verhängten ein Auslaufverbot gegen den Autotransporter.