Berlin: Moderate Dürreklassen im Süden, normale Verhältnisse im Norden – 21.05.2026

Die aktuelle UFZ-Dürremonitor-Karte zeigt für Berlin unterschiedliche Bodenfeuchteverhältnisse: Während der Süden der Stadt überwiegend orange eingefärbt ist und damit moderate Dürre aufweist, präsentieren sich nördliche Bereiche in normalen bis feuchten Verhältnissen. Der überwiegende Teil der Berliner Fläche liegt jedoch im Bereich moderater Trockenheit.

Aktuelle Dürrekarte Berlin (Quelle: UFZ Dürremonitor)
Aktuelle Dürrekarte Berlin (Quelle: UFZ Dürremonitor)

Regional zeigt sich eine klare Nord-Süd-Teilung: Die südlichen Stadtteile und Randbezirke weisen durchgängig orange Einfärbungen auf, was nach UFZ-Klassifikation einer moderaten Dürreklasse entspricht, die statistisch alle zehn Jahre auftritt. Die nördlichen und nordwestlichen Bereiche zeigen hingegen gelbe bis grüne Töne und damit unauffällige Bodenfeuchtewerte. Der zentrale Bereich der Stadt liegt im Übergangsbereich zwischen diesen beiden Zonen.

Die aktuellen Wetterdaten unterstützen die auf der Karte sichtbare Entwicklung: Mit nur 7,9 mm Niederschlag in der vergangenen Woche und erwarteten 0 mm in den kommenden drei Tagen bei Höchsttemperaturen von 27,5°C verstärkt sich die Trockenheitstendenz. Da die UFZ-Karte ein 14-Tage-gleitendes Mittel des Gesamtbodens bis 1,80 Meter Tiefe darstellt und wöchentlich aktualisiert wird, spiegelt sie die träge Reaktion der tieferen Bodenschichten wider.

Die moderate Dürreklasse im Süden Berlins erfordert verstärkte Aufmerksamkeit in der Landwirtschaft und Gartenbewirtschaftung. Bewässerungsmaßnahmen können in diesen Bereichen notwendig werden, während die nördlichen Gebiete weiterhin normale Bewirtschaftung ermöglichen. Die Wasserversorgung der Stadt ist durch die regionale Verteilung nicht grundsätzlich gefährdet.

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