Betrunkener 17-Jähriger flüchtet nach Unfall – Polizeihund Jack spürt Jugendliche in Hecke auf

(Symbolbild)

In Dortmund-Dorstfeld ist ein betrunkener 17-Jähriger mit dem Auto seines Großvaters verunglückt und anschließend geflüchtet. Ein Polizeihund spürte den Jugendlichen und seinen 16-jährigen Beifahrer schließlich in einer Hecke auf. Der Schaden beträgt 60.000 Euro.

Gegen 22:15 Uhr hörten Anwohner der Zechenstraße einen lauten Knall und wählten den Notruf. Als die Polizisten kurz darauf eintrafen, fanden sie zwei stark beschädigte Autos vor. Personen befanden sich nicht am Unfallort. Der 17-Jährige hatte mit dem VW T-Cross seines Opas die Kontrolle verloren und war mit einem geparkten Dacia kollidiert. Zeugen beobachteten, dass er deutlich zu schnell fuhr.

Für die Suche nach den Fahrzeuginsassen setzten die Polizisten den Diensthund Jack ein. Dieser konnte eine Fährte nahe der Unfallstelle aufnehmen. Gleichzeitig machten Zeugen die Polizisten auf zwei Personen aufmerksam, die über Zäune der angrenzenden Gärten kletterten. Bei einer Hecke an der Ecke Sengsbank/Knappenstraße schlug Jack schließlich an. Sichtlich beeindruckt von dem Diensthund verließen beide Jugendliche aus Dortmund die Hecke und ließen sich widerstandslos festnehmen.

Nach ersten Erkenntnissen hatten sich die Jugendlichen mit Freunden getroffen und dabei Alkohol und Cannabis konsumiert. Der 17-Jährige nahm unbemerkt die Autoschlüssel seines Opas und setzte sich hinter das Steuer. Gemeinsam mit dem 16-Jährigen auf dem Beifahrersitz fuhr er los. Nach dem Unfall ließen die Jugendlichen das Auto zurück und flüchteten zu Fuß.

Die beiden Jugendlichen blieben bei dem Unfall unverletzt. Ein Arzt entnahm dem 17-Jährigen auf der Polizeiwache eine Blutprobe. Die Jugendlichen erwarten nun Strafverfahren wegen Verkehrsunfallflucht, Gefährdung des Straßenverkehrs und Fahren ohne Fahrerlaubnis. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden beide an ihre Eltern übergeben. Den VW stellten die Polizisten sicher.

» Weitere Polizeimeldungen