Münsterland: Polizei fährt mit Motorradfahrern für mehr Verkehrssicherheit

(Symbolbild)

Zahlreiche Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer haben am Sonntag an der gemeinsamen PoliTour 2026 der Polizeibehörden durch das Münsterland teilgenommen. Ziel der Veranstaltung war es, Fahrspaß und Verkehrssicherheit miteinander zu verbinden.

Von verschiedenen Startpunkten in Recklinghausen, Marl, Haltern am See, Nottuln und Borken fuhren die Gruppen, begleitet von erfahrenen Motorradpolizistinnen und -polizisten, über mehrere Stationen zum Verkehrsübungsplatz des ADAC in Haltern am See. Während der Tour konnten die Teilnehmenden an mehreren Stopps ihr Wissen und ihre Fahrpraxis erweitern. Die Polizisten gaben hilfreiche Tipps zu typischen Gefahrensituationen, sicherem Fahrverhalten und dem richtigen Handeln im Notfall.

Beim abschließenden Treffen am ADAC-Verkehrsübungsplatz in Haltern am See betonte Polizeipräsidentin Friederike Zurhausen den Wert des offenen Austauschs mit den Motorradfahrenden. „Die Poli-Tour zeigt, wie wichtig Prävention und gegenseitiges Verständnis sind, um Unfälle zu vermeiden und die Sicherheit für Fahrende selbst und für andere nachhaltig zu verbessern“, sagte sie.

Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer gehören weiterhin zu den besonders gefährdeten Verkehrsteilnehmenden. Auch in diesem Jahr gab es im Kreis Recklinghausen bereits mehrere schwere Motorradunfälle, in einem Fall mit tödlichem Ausgang.

Unterstützt wurde die PoliTour unter anderem durch die Verkehrswacht Recklinghausen-Land, das ADAC-Fahrsicherheitszentrum, das DRK, die Blue Knights sowie den Verein VMS – Vereinigte Motorrad Staffel.

» Weitere Polizeimeldungen aus Nordrhein-Westfalen