Bulgare zahlt 1.260 Euro Geldstrafe und entgeht Gefängnis

Symbolfoto/Foto: Bundespolizei

Die Bundespolizei hat am Freitag an der deutsch-niederländischen Grenze einen 26-jährigen Bulgaren festgenommen, gegen den ein Haftbefehl vorlag. Der Mann konnte durch die Zahlung einer Geldstrafe von 1.260 Euro eine knapp zweiwöchige Haftstrafe abwenden.

Gegen 8.05 Uhr kontrollierten Beamte den Autofahrer Bei den vorübergehend wiedereingeführten Grenzkontrollen auf dem Rastplatz Bentheimer Wald an der Autobahn 30. Er war mit einem Auto mit niederländischer Zulassung unterwegs.

Bei der Überprüfung seiner Personalien stellte sich heraus, dass gegen den Bulgaren ein Haftbefehl der zuständigen Staatsanwaltschaft vorlag. Er war zuvor gerichtlich wegen Steuerhinterziehung zu einer Ersatzfreiheitsstrafe von zwei Wochen verurteilt worden. Nur durch die Zahlung einer Geldstrafe von 1.260 Euro konnte der Gefängnisaufenthalt abgewendet werden.

Dem Verhafteten gelang es schließlich, den haftbefreienden Betrag von 1.260 Euro aufzubringen. Zusätzlich zahlte er knapp 100 Euro ausstehende Verfahrenskosten. Anschließend konnte der 26-Jährige seine Reise fortsetzen.

» Weitere Polizeimeldungen